23 April 2026, 20:11

Titisee-Neustadt plant bis 2040 klimaneutrale Wärmeversorgung mit neuem Konzept

Karte der vorgeschlagenen Windenergiegebiete für die Verpachtung im Jahr 2021, mit Text und nummerierten Standorten.

Titisee-Neustadt plant bis 2040 klimaneutrale Wärmeversorgung mit neuem Konzept

Titisee-Neustadt plant bis April 2026 die Verabschiedung eines neuen kommunalen Wärmeplans. Mit der Strategie soll bis 2040 ein vollständig klimaneutrales Wärmeversorgungssystem für die Stadt geschaffen werden. Die Verantwortlichen werden dabei Zwischenziele für 2030 vorlegen sowie eine langfristige Vision für eine nachhaltige Energienutzung präsentieren.

Der Prozess beginnt mit einer detaillierten Analyse des aktuellen Wärmeverbrauchs und der Versorgungsstrukturen in der Stadt. Diese Bestandsaufnahme soll Potenziale für Energieeinsparungen aufdecken sowie Möglichkeiten ausloten, erneuerbare Energien auszubauen – darunter auch die Nutzung von Abwärme.

Der Plan sieht zudem kurzfristige Maßnahmen vor, etwa die energetische Sanierung von Gebäuden im Stadtteil Neustadt und den Ausbau des Fernwärmenetzes. Die Modernisierung kommunaler Gebäude und der Ausbau der Windenergiekapazitäten bilden weitere zentrale Bausteine der Strategie.

Die Erarbeitung des Wärmeplans kostet rund 72.000 Euro, wobei der Großteil der Mittel aus öffentlichen Quellen stammt. Die kommunale Wärmeplanung ist gesetzlich vorgeschrieben und wird künftige städtebauliche Entscheidungen in Titisee-Neustadt maßgeblich prägen.

Der Gemeinderat wird am 28. April 2026 über den finalen Wärmeplan abstimmen. Bei einer Zustimmung setzen die beschlossenen Maßnahmen den Kurs für ein klimaneutrales Wärmeversorgungssystem bis 2040. Die Strategie enthält klare Meilensteine für 2030, um die Fortschritte auf diesem Weg zu messen.

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