27 April 2026, 06:15

Tierheim nutzt Stranger Things für kreative Hundevermittlung in Brasilien

Schwarz-weiß-Foto eines Babys in einem weißen Kleid, das auf einem Tuch neben einem Hund sitzt, mit Text unten.

Tierheim nutzt Stranger Things für kreative Hundevermittlung in Brasilien

Ein brasilianisches Tierheim startet mit Stranger Things-Kampagne kreative Vermittlungsaktion

Unter dem Motto Stranger Dogs hat ein Tierheim in Brasilien eine ungewöhnliche Adoptionskampagne gestartet, inspiriert von der Netflix-Serie Stranger Things. Mithilfe künstlicher Intelligenz wurden Welpen so bearbeitet, dass sie den Charakteren der Serie ähneln. Die Macher hoffen, mit diesem verspielt-kreativen Ansatz vor allem jüngere Menschen zum Adoptieren zu motivieren und die Sichtbarkeit der Tiere zu erhöhen, die ein Zuhause suchen.

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Die Idee stammt von der Tierschutzbehörde (DPA) der Stadt Caxias do Sul, die sich die weltweite Popularität der Serie zunutze machen wollte. Die etwa 50 Tage alten, mittelgroßen Welpen wurden digital in Abbildungen der Stranger Things-Figuren verwandelt. Passend dazu erhielten sie Namen wie Will, Eleven oder Dustin – angelehnt an die Charaktere, denen sie nachempfunden sind.

Das Tierheim bewirbt die Hunde über seinen Instagram-Account, wo Interessierte Adoptionsanfragen stellen können. Einer der Welpen, der kleine Will, hat bereits ein neues Zuhause gefunden. Die Stadtverwaltung hat zudem zugesagt, die Kosten für die Kastration oder Sterilisation zu übernehmen, sobald die Tiere das entsprechende Alter erreicht haben.

Die Aktion sorgt landesweit für Aufmerksamkeit – dank ihres originellen Konzepts, das Popkultur mit Tierschutz verbindet. Die DPA will damit gezielt Menschen erreichen, die sich sonst vielleicht nicht mit dem Thema Adoption beschäftigen würden.

Der Erfolg der Kampagne zeigt, wie kreative Strategien die Aufmerksamkeit für Tierheimtiere steigern können. Mit einem bereits vermittelten Welpen und wachsendem Interesse rechnet die Behörde in den kommenden Wochen mit weiteren Vermittlungen. Das Engagement der Stadt für Kastration und Sterilisation sichert dabei eine langfristige Fürsorge für die Hunde – über den viralen Hype hinaus.

Quelle