Tegels alte Frachtkantine wird zum inklusiven Nachtleben-Hotspot Turbulence
Pavel FaustTegels alte Frachtkantine wird zum inklusiven Nachtleben-Hotspot Turbulence
Berlins ehemaliger Flughafen Tegel (TXL) erlebt als kultureller Hotspot eine Renaissance. Die verlassene Alte Frachtkantine, einst die Kantine des Flughafens, beherbergt nun Turbulence – eine frische Nachtlife-Location mit Fokus auf Inklusivität. Den Auftakt bildete am 30. September 2023 die Veranstaltung LIFTOFF, die den Beginn einer neuen Ära für den Standort markierte.
Im November 2020 schloss TXL seine Tore, zurück blieb die leere Alte Frachtkantine – bis Juni 2023. Die Stadt Berlin beauftragte die Tegel Projekt GmbH mit der Umwandlung des Geländes in ein nachhaltiges Innovationszentrum, das heute die Urban Tech Republic und das Schumacher Quartier beherbergt.
Ein Kollektiv aus sechs Kreativen gewann mit Turbulence den Wettbewerb zur Neugestaltung der Kantine als Kulturort. Ihr Konzept setzt auf Barrierefreiheit: Der Zugang ist ohne Hindernisse möglich, es gibt Angebote für Gäste mit Behinderungen und ein Awareness-Team für Unterstützung. Zudem arbeitet die Gruppe mit der Initiative Barrierefrei Feiern zusammen, um Inklusion zu gewährleisten.
Künftige Events in der Turbulence bleiben kostenfrei, die Besucherzahl ist auf 700 Personen begrenzt. Der Club verfolgt eine klare Linie: Gebucht werden nur Künstler:innen ohne diskriminierende Vergangenheit.
Turbulence setzt neue Maßstäbe für das Berliner Nachtleben – durch die Verbindung von Barrierefreiheit und einer deutlichen ethischen Haltung. Die Umnutzung der alten Flughafenkantine spiegelt den größeren Wandel der Stadt wider, die zunehmend auf nachhaltige und inklusive Räume setzt. Kostenloser Eintritt und begrenzte Kapazitäten sollen die Veranstaltungen offen und sicher für alle gestalten.






