Streit um Schiedsrichter: Bayern und Leverkusen empört nach 1:1 mit Fehlentscheidungen
Edelgard Holzapfel"In Leben, kein Schwalbe": Bayern ärgerlich nach Roter Karte für Diaz - Streit um Schiedsrichter: Bayern und Leverkusen empört nach 1:1 mit Fehlentscheidungen
FC Bayern München und Bayer Leverkusen frustriert über Schiedsrichterentscheidungen nach 1-1
Das 1:1 des FC Bayern München bei Bayer Leverkusen hinterließ beide Teams verärgert über umstrittene Schiedsrichterentscheidungen. Eine umkämpfte Rote Karte für Bayerns Luis Díaz und zwei nicht gegebene Tore für Leverkusen sorgten für Verwirrung. Spieler und Trainer äußerten öffentlich Kritik an den Entscheidungen während der Partie.
Der umstrittenste Moment ereignete sich in der 84. Minute, als Díaz nach einer zweiten Gelben Karte des Platzes verwiesen wurde. Schiedsrichter Christian Dingert gab später zu, nach Sicht der Bilder einen Fehler begangen zu haben. Weder die Bayern-Spieler noch das Betreuerteam verstanden die Entscheidung – Joshua Kimmich bestand darauf, Díaz sei zuvor von Leverkusens Torhüter Janis Blaswich gefoult worden.
Leverkusens Trainer Vincent Kompany nannte die Rote Karte "wahnsinnig" und fügte hinzu, dass niemand im Stadion die Entscheidung nachvollziehen konnte. Die Frustration wuchs, als Leverkusen zwei Treffer aberkannt wurden – einer von Jonathan Tah, ein weiterer von Harry Kane. Auch Bayerns Torwart Sven Ulreich kritisierte den VAR-Einsatz und bezeichnete einige Überprüfungen als "fragwürdig".
Trotz der Kontroversen gab es nach dem Spiel keine offiziellen Ankündigungen zu Änderungen am VAR-System oder den Schiedsrichterrichtlinien in der Bundesliga.
Am Ende blieb bei beiden Teams Unmut über die Schlüsselszenen zurück. Díaz' Rote Karte wurde zwar später als Fehlentscheidung eingeräumt, am Ergebnis änderte das jedoch nichts. Der Vorfall befeuerte die anhaltende Debatte über die Konsistenz des Videobeweises im Spitzensport.