Spritpreise sinken um 17 Cent – doch globale Märkte bleiben unberechenbar
Bianca StiebitzSpritpreise sinken um 17 Cent – doch globale Märkte bleiben unberechenbar
Spritsteuer wird um 17 Cent pro Liter gesenkt – doch globale Märkte könnten Preise weiter beeinflussen
In Deutschland tritt bald eine Senkung der Spritsteuer um 17 Cent pro Liter in Kraft. Die Maßnahme soll Autofahrer entlasten, doch Schwankungen auf dem Weltmarkt könnten die Preise weiterhin nach oben oder unten treiben. Die Behörden betonen, dass die Versorgung während der Sommerferien stabil bleiben wird.
Die Steuersenkung war erstmals 2022 nach Russlands Angriff auf die Ukraine eingeführt worden. Diesmal wird die Ermäßigung von 17 Cent direkt an die Verbraucher an der Zapfsäule weitergegeben. Jeder Liter Kraftstoff wird automatisch um den vollen Betrag der Steuerentlastung günstiger.
Die Behörden bestätigten, dass es derzeit keine Engpässe bei Benzin, Diesel oder Heizöl gibt. Im Fokus stehe, die Raffinerien am Laufen zu halten – selbst wenn einige mit Verlusten arbeiten. Steigende Ölpreise haben die Gewinne geschmälert, doch die Versorgung mit Flugkraftstoff und anderen Produkten bleibe gesichert, versichern die Verantwortlichen.
Trotz der Steuererleichterung könnten globale Marktveränderungen die Endpreise weiterhin beeinflussen. Autofahrer müssen daher auch nach dem 1. Mai mit Schwankungen rechnen, die über oder unter dem ermäßigten Satz liegen.
Die Steuersenkung garantiert eine Preisminderung von 17 Cent pro Liter an den Tankstellen. Die Lieferketten seien intakt, Engpässe während der Ferienzeit seien nicht zu erwarten. Dennoch könnten externe Preisschwankungen in den kommenden Monaten beeinflussen, was Autofahrer an der Zapfsäule tatsächlich zahlen.






