14 March 2026, 18:15

Spritpreise explodieren: Diesel und Super E10 erreichen neue Rekordwerte

Ein Diagramm, das die US-Öl- und Petroleumproduktion, -importe und -exporte zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.

Treibstoffpreise steigen erneut - Spritpreise explodieren: Diesel und Super E10 erreichen neue Rekordwerte

Die Spritpreise sind stark angestiegen, da die globalen Ölmärkte auf wachsende Spannungen und Versorgungsängste reagieren. Bis Freitag kletterte der Dieselpreis auf 2,149 Euro pro Liter, während Super E10 mit 2,028 Euro ebenfalls deutlich teurer wurde – beide verzeichneten innerhalb von nur 24 Stunden spürbare Preissprünge. Experten warnen, dass bis Samstagmorgen weitere Erhöhungen möglich sind.

Der jüngste Anstieg folgt auf Wochen der Schwankungen bei den Rohölpreisen. Der wichtige Referenzwert North-Sea-Brent stieg von etwa 90 US-Dollar pro Fass Mitte der Woche auf rund 103 Dollar bis Freitag. Dieser starke Anstieg ist vor allem auf geopolitische Unruhen zurückzuführen, insbesondere den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran, der sich Ende Februar 2026 zugespitzt hatte.

Iranische Angriffe auf Energieinfrastrukturen im Persischen Golf sowie eine Blockade der Straße von Hormus haben die Schifffahrtsrouten massiv beeinträchtigt. Diese Maßnahmen schürten die Ängste vor Engpässen bei der Ölversorgung und trieben die Preise in die Höhe. Zusätzlichen Druck üben die Förderkürzungen der OPEC+-Staaten aus, darunter Saudi-Arabien, das seine Produktion um 2 bis 2,5 Millionen Fass pro Tag gedrosselt hat. Zwar sorgten die Aufrufe von US-Präsident Trump zur Deeskalation sowie die Freigabe strategischer Reserven kurzzeitig für eine Entspannung, doch der allgemeine Trend bleibt nach oben gerichtet.

An deutschen Zapfsäulen war die Auswirkung sofort spürbar: Der Dieselpreis stieg am Freitag um 1,9 Cent auf 2,149 Euro pro Liter, Super E10 verteuerte sich um 1,2 Cent auf 2,028 Euro. Erste Zahlen vom Samstagmorgen deuten darauf hin, dass beide Kraftstoffe in den kommenden Stunden noch teurer werden könnten.

Die Kombination aus geopolitischen Spannungen und gedrosselter Ölförderung hat die Kosten für Autofahrer in die Höhe getrieben. Da die Rohölpreise weiterhin instabil bleiben und weitere Preiserhöhungen an den Tankstellen wahrscheinlich sind, müssen Verbraucher kurzfristig mit höheren Spritkosten rechnen. Die Lage spiegelt die größeren Sorgen um die Energiesicherheit und die Marktvolatilität wider.

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