29 June 2026, 16:10

Siemens Mobility und Braunschweig planen Milliarden-Investition in digitale Schieneninfrastruktur

Siemens Mobility setzt auf Wachstum in Braunschweig

Siemens Mobility und Braunschweig planen Milliarden-Investition in digitale Schieneninfrastruktur

Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Vereinbarung zur Weiterentwicklung des Standortes für Schienenverkehrs-Signal- und Automatisierungstechnik des Unternehmens getroffen. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Anlage zu modernisieren und auszubauen, um der weltweit steigenden Nachfrage nach digitaler Schieneninfrastruktur gerecht zu werden. Eine Absichtserklärung besiegelt die Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten.

Die Vereinbarung umfasst einen Grundstückstausch sowie den Erwerb zusätzlicher Flächen für künftiges Wachstum. Das für den Bau vorgesehene Areal umfasst 20.000 Quadratmeter, wobei Teile des Geländes derzeit im Besitz von Siemens und der Stadt sind. Beide Parteien werden nun eine Arbeitsgruppe bilden, um in den kommenden Monaten die Details der Grundstücksübertragung zu finalisieren.

Siemens Mobility plant, den Standort Braunschweig nach den neuesten Standards der digitalen Fertigung zu modernisieren. Die Erweiterung soll die Produktionskapazitäten erhöhen und das Engagement des Unternehmens für fortschrittliche Schienenverkehrslösungen stärken. Im Rahmen der Vereinbarung wird sich Siemens zudem an städtebaulichen Wettbewerben für das Quartier Bahnstadt beteiligen.

Die Stadt sieht in dem Projekt eine deutliche Bestätigung für Braunschweig als Wirtschaftsstandort. Der Grundstückstausch passt zu den eigenen Entwicklungsplänen der Stadt für das Gebiet und bietet gegenseitige Vorteile für das städtische Wachstum und den industriellen Fortschritt.

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Durch die Erweiterung entstehen modernisierte Anlagen und zusätzliche Produktionsflächen für die Aktivitäten von Siemens Mobility. Die Stadt erwartet wirtschaftliche Impulse und eine engere Verbindung zu einem wichtigen Arbeitgeber. Die finalen Details des Grundstückstauschs sollen in den nächsten Monaten geklärt werden.

Quelle