Schmitz Cargobull verwandelt Vreden-Werk in eine 60-Millionen-Smart-Factory
Anett ZobelSchmitz Cargobull verwandelt Vreden-Werk in eine 60-Millionen-Smart-Factory
Schmitz Cargobull hat sein Werk in Vreden für rund 60 Millionen Euro zu einer „Smart Factory“ ausgebaut. Am Standort arbeiten 2.300 Mitarbeiter und produzieren jährlich etwa 15.000 Fahrzeuge. Im Schnitt verlässt alle 15 Minuten ein neuer Anhänger die Fertigungshalle.
Zu den neuesten Modellen des Unternehmens zählt der S.BO Express-Auflieger, der den DIN-EN-12642-Code-XL-Standard für Ladungssicherung erfüllt. Er bietet eine Innenhöhe von bis zu 3.200 Millimetern und ein Ladevolumen von über 108 Kubikmetern.
Ebenfalls im Portfolio: der voll-elektrische S.KOe Cool-Sattelauflieger, der vor Ort keine Emissionen verursacht. Der S.KO Cool setzt auf Ferroplast-Paneeltechnik im Aufbau, die den Energieverbrauch senkt und die Laufzeit der Kühleinheit reduziert. Sein feuerverzinktes, verschraubtes Kurzfahrgestell ist mit einer 10-Jahres-Garantie gegen Durchrostung ausgestattet.
Auf der IAA Transportation 2026 wird das Unternehmen seine neue S.CU dc90-Transportkühleinheit präsentieren. Für das Geschäftsjahr 2025/26 verzeichnete Schmitz Cargobull einen Umsatz von 2,251 Milliarden Euro.
Das Werk in Vreden bleibt ein zentraler Standort für Schmitz Cargobull und verbindet hohe Produktionskapazitäten mit modernster Fertigungstechnik. Die neuesten Auflieger und Kühlsysteme spiegeln den Fokus auf Effizienz, Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit wider. Gleichzeitig erweitert das Unternehmen sein Produktspektrum und hält an soliden finanziellen Ergebnissen fest.
