Schleswig-Holstein startet KommKlar SH für bessere Notfallvorsorge der Bürger
Bianca StiebitzSchleswig-Holstein startet KommKlar SH für bessere Notfallvorsorge der Bürger
Neue Kampagne KommKlar SH in Schleswig-Holstein gestartet – bessere Vorbereitung auf Notfälle
In Schleswig-Holstein ist die Initiative KommKlar SH angelaufen, um die Notfallvorsorge der Bevölkerung zu stärken. Die Kampagne ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich auf Krisen vorzubereiten – etwa durch das Anlegen von Vorräten und das Kennenlernen von Warnsystemen. Die Verantwortlichen betonen, wie wichtig es ist, im Ernstfall mindestens 72 Stunden eigenständig versorgt zu sein.
Unterstützt wird die Aktion vom Technischen Hilfswerk (THW), der bundesweiten Freiwilligenorganisation für technische und humanitäre Hilfe im In- und Ausland. Mit rund 88.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bundesweit ist das THW auf Einsatz bei Katastrophen spezialisiert. Sören Ollhoff, Landesbeauftragter des THW in Schleswig-Holstein, unterstreicht: "Eigenverantwortliche Vorsorge ist entscheidend, um sich und andere in Notsituationen zu schützen."
Hinter KommKlar SH stehen mehr als 30 Organisationen und Einrichtungen. Die Kampagne läuft mindestens ein Jahr und verweist auf ein zentrales Landesportal mit praktischen Handlungsanleitungen und Checklisten. Über verschiedene Kanäle wird sie in ganz Schleswig-Holstein sichtbar gemacht, um das Bewusstsein für Selbstschutz und Eigenvorsorge in der Bevölkerung zu schärfen.
Aktiv eingebunden ist auch der THW-Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Zwar gibt es ähnliche Initiativen in anderen Bundesländern, doch ob es eine bundesweite Beteiligung geben wird, steht derzeit nicht fest. Weitere Informationen zur Arbeit des THW finden sich auf der offiziellen Website der Organisation.
Mit klaren Handlungsempfehlungen zeigt KommKlar SH den Bürgerinnen und Bürgern, wie sie sich auf Notfälle vorbereiten können. Durch das Anlegen von Vorräten und die Sensibilisierung für Warnsysteme soll die Widerstandsfähigkeit in Krisen gestärkt werden. Die Kampagne bleibt mindestens ein Jahr aktiv und wird dabei von lokalen und überregionalen Partnern begleitet.






