Schleswig-Holstein boomt dank Rüstung und grüner Energie – Kiel als Schlüsselstandort
Pavel FaustKoch: Energie und Verteidigungs-Technologie bieten Chancen für den Norden - Schleswig-Holstein boomt dank Rüstung und grüner Energie – Kiel als Schlüsselstandort
Schleswig-Holstein verzeichnet kräftiges Wirtschaftswachstum – getrieben von Rüstungsindustrie und Ausbau der erneuerbaren Energien. Die lange Tradition des Landes als militärischer Standort in Kombination mit neuen Investitionen schafft aktuell frische Chancen für lokale Unternehmen und die Infrastruktur.
Die Landesregierung unterstützt die Übernahme der German Naval Yards durch ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS), um die Werft in Kiel zu stärken. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit bei künftigen Fregattenaufträgen gesteigert werden. Gleichzeitig spielt das Flensburger Unternehmen FFG eine zentrale Rolle bei Wartung und Reparatur der neuen radbasierten gepanzerten Fahrzeuge des finnischen Herstellers Patria.
Ein neues FFG-Werk, Standort 3 in Handewitt, befindet sich derzeit im Bau. Dies unterstreicht das Wachstum des Rüstungssektors in der Region. Auch ehemalige Militärstandorte in Kiel und Boostedt werden auf eine mögliche Reaktivierung geprüft – mit potenziellen Auswirkungen auf die kommunale Planung vor Ort.
Tobias Koch, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag, betont das wirtschaftliche Potenzial Schleswig-Holsteins. Die Expertise des Landes in maritimer Technologie und der Produktion von Landsystemen festigt zudem seine Position in der Rüstungsbranche.
Rüstungsindustrie und erneuerbare Energien treiben den Aufschwung voran. Mit laufenden Investitionen und Infrastrukturprojekten positioniert sich Schleswig-Holstein als wichtiger Akteur in Deutschlands militärischer und industrieller Expansion.
Economic Index Shows Slight Recovery in Q4 2025 – Exports Brighten Outlook
The regional economic climate improved slightly in late 2025 ahead of the reported growth surge. Key findings include:
- The IHK index rose from 86.4 to 95.4 points in Q4 2025.
- This remains below the long-term average of 106.4.
- 36% of firms expect increased exports in 2026.






