Salzgitterer Schüler kämpfen um Rettung des On-Demand-Busses Flexo bis 2027
Bianca StiebitzSalzgitterer Schüler kämpfen um Rettung des On-Demand-Busses Flexo bis 2027
Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern in Salzgitter kämpft dafür, den On-Demand-Busverkehr Flexo vor der Abschaltung Ende 2026 zu retten. Die 19-jährige Schülerin Ece Hickorkmaz hat die Kampagne angeführt und argumentiert, dass der Service für ihre Berufsausbildung und viele andere in der Region unverzichtbar sei.
Das Flexo-Angebot war mit regionalen Fördermitteln gestartet worden und bedient Gebiete wie Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad und Baddeckenstedt. Der Regionalverband Braunschweig hat bis 2026 die Hälfte der Kosten übernommen, doch danach müssen die Kommunen die Finanzierung im Rahmen ihrer Nahverkehrspflichten selbst tragen.
Die Entscheidung, ob Flexo ab 2027 weiterfahren soll, liegt nun bei den lokalen Politikern, die in diesem Jahr darüber abstimmen müssen. Einige benachbarte Regionen wie der Landkreis Gifhorn und Baddeckenstedt haben den Service bereits langfristig gesichert – mit Verträgen bis 2033 bzw. 2031.
Hickorkmaz und ihre Mitschüler haben Initiative ergriffen: Sie starteten eine Online-Petition, die bis Sonntag 460 Unterschriften sammelte. Zudem wandten sie sich an den Betriebsrat der KVG, lokale Verantwortliche und den Landkreismayor Christian Striese, um eine Lösung zu erzwingen.
Die Zukunft von Flexo hängt davon ab, ob die Salzgitteraner Führung die weitere Finanzierung bewilligt. Ohne diese Mittel wird der Service Ende 2026 eingestellt – mit Folgen für Schüler und Anwohner, die auf ihn angewiesen sind. Ziel der Kampagne ist es, den Busverkehr über das aktuelle Stichtag hinaus zu erhalten.






