Rofu Kinderland ruft Plüschtiere wegen Asbestgefahr zurück
Spielwarenhändler Rofu Kinderland ruft Stofftiere wegen Asbestverdachts zurück
Der deutsche Spielwarenhändler Rofu Kinderland hat mehrere Plüschfiguren zurückgerufen, nachdem Befürchtungen aufkamen, dass deren Füllmaterial Asbest enthalten könnte. Das Unternehmen gab die Maßnahme von seinem Hauptsitz in Hoppstädten-Weiersbach (Rheinland-Pfalz) bekannt. Kunden wurden aufgefordert, die betroffenen Spielzeuge sofort nicht mehr zu verwenden.
Von der Rückrufaktion betroffen sind sechs Plüschfiguren: "Bär", "Hase", "Elefant", "Welpe", "Kätzchen" und "Schwein". Rofu Kinderland warnte, dass bei Beschädigung der Spielzeuge und Austreten der Füllung ein gesundheitliches Risiko bestehe. Das Unternehmen hat alle betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen.
Die Warnung wurde auf der offiziellen deutschen Verbraucherinformationsplattform Lebensmittelwarnung.de veröffentlicht. Kunden können die zurückgerufenen Spielzeuge in jeder Rofu-Kinderland-Filiale gegen eine vollständige Erstattung zurückgeben. Bisher hat der Händler jedoch keine weiteren Entschädigungen oder Maßnahmen für betroffene Käufer angekündigt.
Rofu Kinderland kämpft seit der Insolvenzanmeldung im Januar mit finanziellen Schwierigkeiten. Schwache Weihnachtsumsätze, steigende Lebenshaltungskosten und die starke Konkurrenz durch den Onlinehandel haben die Lage zusätzlich verschärft. Der Rückruf erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen weiterhin mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen hat.
Betroffene Kunden werden aufgefordert, die Spielzeuge zur Rückerstattung in den Filialen abzugeben. Weitere Schritte wurden bisher nicht bekannt gegeben. Die Zukunft des Händlers bleibt nach der Insolvenzanmeldung zu Beginn des Jahres ungewiss.






