14 March 2026, 16:10

René Springer bleibt mit klarer Mehrheit AfD-Chef in Brandenburg

Eine Menschenmenge steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Schildern, auf denen ein Banner auf der rechten Seite zu sehen ist.

AfD-Landesvorsitzender Springer in Brandenburg bestätigt - René Springer bleibt mit klarer Mehrheit AfD-Chef in Brandenburg

René Springer ist als Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg für eine weitere zweijährige Amtszeit wiedergewählt worden. Sein Sieg fiel mit 82,3 Prozent der Mitgliederstimmen etwas deutlicher aus als sein vorheriges Ergebnis von 82,1 Prozent. Die Wiederwahl festigt seine Position, während er ehrgeizige Ziele für die Zukunft der Partei im Land verfolgt.

Springer führt die Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg seit 2022 an. Unter seiner Führung konnte die Partei deutlich an Einfluss gewinnen und entwickelte sich zu einer bedeutenden politischen Kraft in der Region. Bei der Landtagswahl 2024 errang die AfD ihr erstes Direktmandat, während die bisherige SPD-Grünen-Linke-Koalition aufgrund sinkender Zustimmung zerbrach.

Die Verschiebung der politischen Landschaft in Brandenburg führte im März 2026 zur Bildung einer neuen SPD-CDU-Koalition. Dieses Bündnis sollte die Unzufriedenheit der Wähler adressieren und dem wachsenden Extremismus entgegenwirken. Dennoch bleibt Springer darauf fokussiert, den Einfluss der AfD weiter auszubauen.

Für die Zukunft hat er angekündigt, bei der nächsten Landtagswahl 2029 die absolute Mehrheit anzustreben. Sein langfristiges Ziel ist es, eine Alleinregierung der AfD zu bilden – ein radikaler Bruch mit der bisherigen politischen Ausrichtung Brandenburgs.

Springers Wiederwahl unterstreicht seine Führungsrolle in der AfD, während die Partei in Brandenburg weiter an Stärke gewinnt. Mit Blick auf 2029 will er genug Stimmen sichern, um ohne Koalitionspartner regieren zu können. Die nächste Wahl wird zeigen, ob seine Vision Wirklichkeit wird.

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