13 June 2026, 04:08

RegioBus-Netz bleibt 2025 komplett erhalten – Sparpläne gestoppt

Trotz steigender Kosten: Diese Regionalbuslinien sind gerettet

RegioBus-Netz bleibt 2025 komplett erhalten – Sparpläne gestoppt

Der Regionalverband hat beschlossen, alle 35 RegioBus-Linien auch im kommenden Jahr weiterzubetreiben. Damit wird von früheren Plänen abgewichen, die eine Reduzierung des Angebots im Rahmen von Sparmaßnahmen vorsahen. Das Netz spielt eine zentrale Rolle bei der Verbindung von Städten, Gemeinden und ländlichen Gebieten ohne Schienenanbindung.

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Ursprünglich hatte der Verband erwogen, einzelne Strecken zu streichen, um die Ausgaben zu senken. Der Betrieb des gesamten Busnetzes kostet jährlich rund 116 Millionen Euro. Aktuell bedienen die 35 RegioBus-Linien an Werktagen etwa 1.500 Fahrten.

Die Finanzierung dieser Leistungen erfolgt über ein Umlagesystem, bei dem vor allem Landkreise und Städte die Kosten tragen. Da die RegioBus-Linien oft Kreisgrenzen überschreiten, wird die Förderung nicht nach Gebieten aufgeschlüsselt. Ab 2027 tritt ein neues, einheitliches Finanzierungsmodell in Kraft, das Defizite gemeinschaftlich auf die beteiligten Landkreise und Städte verteilt.

Der Verband wird die Leistungen regelmäßig überprüfen und bei Bedarf anpassen, was auch Änderungen im Streckennetz zur Folge haben kann. Sämtliche Defizitausgleiche werden im Regionalhaushalt transparent dokumentiert.

Sämtliche 35 RegioBus-Linien bleiben damit mindestens ein weiteres Jahr in Betrieb. Das neue Finanzierungssystem soll ab 2027 für eine gerechtere Kostenverteilung sorgen. Anpassungen der Strecken werden bei Bedarf vorgenommen – die Mittelverwendung bleibt dabei vollständig nachvollziehbar.

Quelle