Proteste in Kreuzberg: Fahrraddemo gegen umstrittene Medienplattformen eskaliert
Pavel FaustProteste in Kreuzberg: Fahrraddemo gegen umstrittene Medienplattformen eskaliert
Rund 50 Menschen haben am Samstag im Berliner Stadtteil Kreuzberg eine Fahrraddemonstration veranstaltet. Die Kundgebung richtete sich gegen die Online-Plattformen Nius und Apollo, die beide in dem Viertel ansässig sind. Die Demonstranten skandierten Parolen wie „Nazis raus aus unserem Kiez“ und „Gegen rechtsextreme Medienportale“.
Die Gruppe versammelte sich, um ihren Protest gegen die beiden Medienunternehmen zum Ausdruck zu bringen. Sowohl Nius als auch Apollo weisen die Vorwürfe zurück, rechtsextreme Portale zu sein.
Während der Demonstration trafen der Nius-Chef Julian Reichelt und der Apollo-Geschäftsführer Max Mannhart ein, um mit den Protestierenden zu sprechen. Daraufhin kam es zu einer kleineren Rangelei zwischen den Managern und einigen Demonstranten. Die Polizei griff ein, um die Konfliktparteien zu trennen und für Ruhe zu sorgen.
Die Kundgebung endete mit einem Polizeieinsatz, der weitere Auseinandersetzungen verhinderte. Die betroffenen Unternehmen distanzieren sich weiterhin von der Einstufung als rechtsextrem. Die Aktion zeigte die Spannungen zwischen Anwohnern und den in Kreuzberg ansässigen Medienplattformen auf.
