Pro Bahn fordert Reformen für günstigeren und flexibleren ÖPNV bis 2028
Edelgard HolzapfelPro Bahn fordert Reformen für günstigeren und flexibleren ÖPNV bis 2028
Pro Bahn schlägt Reformen für günstigeren und flexibleren ÖPNV vor
Der Fahrgastverband Pro Bahn hat eine Reihe von Vorschlägen vorgelegt, um den öffentlichen Nahverkehr bezahlbarer und flexibler zu gestalten. Die Organisation fordert einen Stopp der geplanten Preiserhöhungen für das Deutschlandticket in den Jahren 2027 und 2028. Zu den weiteren Ideen gehören die Abschaffung von Kündigungsfristen sowie die Einführung neuer Tarifmodelle.
Michael Koch, ein Vertreter von Pro Bahn, sprach sich für die Aussetzung der vorgesehenen Preisanhebungen beim Deutschlandticket aus. Seiner Ansicht nach würden höhere Kosten sowohl Fahrgäste als auch Verkehrsunternehmen unnötig belasten. Stattdessen setzt sich der Verband für entlastende, flexiblere Ticketoptionen ein, um die finanzielle Last zu verringern.
Koch plädiert zudem dafür, die derzeitigen Kündigungsfristen bei Abonnements abzuschaffen. Sein Konzept sieht zudem Bonusprogramme für langjährige Nutzer vor, um Treue zu belohnen und den ÖPNV attraktiver zu machen. Pro Bahn kritisiert die Spritpreisbremse als ungerecht, da sie Autofahrer auf Kosten von Bahn- und Buskunden begünstige.
Lukas Iffländer, ein weiterer Sprecher von Pro Bahn, fordert strukturelle Veränderungen zur Unterstützung der Bahnbetreiber. Er setzt sich für eine Senkung der Trassenentgelte ein, um die Kosten für Eisenbahnunternehmen zu reduzieren. Im Busverkehr verlangt Iffländer mehr Investitionen in E-Busse sowie den Ausbau der notwendigen Ladeinfrastruktur.
Die von Pro Bahn vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, den öffentlichen Verkehr sowohl bezahlbarer als auch effizienter zu gestalten. Bei einer Umsetzung könnten sie die finanzielle Belastung der Fahrgäste verringern und gleichzeitig die Servicequalität verbessern. Auch Verkehrsunternehmen könnten durch geringere Betriebskosten und zusätzliche Fördermittel entlastet werden.






