PGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Modulbau und Mietmodellen
Anett ZobelPGIM revolutioniert den deutschen Reihenhausmarkt mit Modulbau und Mietmodellen
PGIM, eine Tochtergesellschaft von Prudential Financial, plant den Einstieg in den deutschen Reihenhausmarkt. Das Unternehmen will Wohnhäuser in Modulbauweise entwickeln und dabei vor allem Pendlerregionen um große Städte ins Visier nehmen. Dieser Schritt markiert eine seltene Veränderung in einem Sektor, in dem institutionelle Investoren bisher kaum Einfamilienhäuser im Fokus hatten.
Die aktuelle Abschwächung des deutschen Immobilienmarktes zwingt Bauträger zunehmend, sich auf Vorverkäufe zur Finanzierung zu stützen. Um diesen Prozess zu erleichtern, bieten große Investoren nun teilweise Garantien für diese Vorverkäufe an – im Gegenzug für reduzierte Einstiegspreise.
PGIM plant, Reihenhäuser zu Baukosten von 1.900 bis 2.000 Euro pro Quadratmeter zu errichten. Nach Fertigstellung sollen die Immobilien langfristig vermietet statt verkauft werden. Die monatlichen Mieten dürften zwischen 1.700 und 1.800 Euro pro Haus liegen, was 17 bis 18 Euro pro Quadratmeter entspricht.
Die Strategie des Unternehmens konzentriert sich auf Speckgürtel-Standorte, wo die Nachfrage nach Familienwohnraum weiterhin hoch ist. Durch den Einsatz von Modulbauweise strebt PGIM eine effizientere Entwicklung an, um Kosten zu senken und gleichzeitig stabile Mieteinnahmen zu sichern.
Mit dem Markteintritt im Reihenhaussegment bringt PGIM eine neue Dynamik in den deutschen Immobiliensektor. Der Ansatz verbindet modulaire Bautechniken mit langfristigen Mietmodellen und zielt auf Regionen mit anhaltend starkem Wohnbedarf ab. Sollte das Konzept erfolgreich sein, könnte dies weitere institutionelle Investitionen in Einfamilienhäuser anregen.






