22 March 2026, 08:12

Petrit Halilaj gewinnt Nasher-Preis 2027 und schreibt Kunstgeschichte

Schwarzes und weißes Photo-Frame enthaltend ein Bild mit dem Titel "Die Geburt der Venus" von Rembrandt van Rijn, darstellend zwei Frauen, eine haltend ein Baby.

Petrit Halilaj gewinnt Nasher-Preis 2027 und schreibt Kunstgeschichte

Der kosovarische Künstler Petrit Halilaj hat den Nasher-Preis 2027 gewonnen, eine der renommiertesten Auszeichnungen der Kunstwelt. Mit 39 Jahren ist er der jüngste Preisträger in der Geschichte des Preises. Das mit 100.000 US-Dollar dotierte Preisgeld wird seine Arbeit mit der Hajde!-Stiftung finanzieren, die Kunstprojekte im Kosovo fördert.

Halilaj wuchs während des Kosovo-Konflikts der 1990er-Jahre auf. Mit 13 Jahren wurde das Haus seiner Familie von serbischen Truppen niedergebrannt. Seine Zeichnungen aus der Kriegszeit wurden später in der Tate St. Ives in England ausgestellt.

Seine Kunst verbindet oft kindliche Unschuld mit der Härte des Krieges. In einem seiner Projekte verwandelte er Kritzeleien von Schulkindern vom Balkan in Bronzeskulpturen, die im Metropolitan Museum of Art in New York gezeigt wurden.

Kürzlich inszenierte er Syrigana, eine interdisziplinäre Oper, in einem kosovarischen Dorf. Die Aufführung stand vor Herausforderungen, da in der Region weiterhin ethnische Spannungen herrschen.

Als Preisträger 2027 am 16. Dezember 2024 bekannt gegeben, wird Halilaj im Nasher Sculpture Center neue und überarbeitete Installationen präsentieren. Die von ihm unterstützte Stiftung Hajde! restauriert zudem ein Kunstzentrum in seiner Heimatstadt. Das Haus der Kultur soll 2027 wiedereröffnet werden.

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Frühere Preisträger des Nasher-Preises kamen aus Nigeria, den USA und dem Iran. Halilajs Auszeichnung unterstreicht seinen Einfluss auf die zeitgenössische Kunst. Sein Preisgeld kommt direkt dem kulturellen Wiederaufbau des Kosovo über die Hajde!-Stiftung zugute.

Quelle