26 March 2026, 06:12

Paul Wanner setzt auf Österreich statt Deutschland – warum Rangnick den Ausschlag gab

Schwarzes und weißes Foto eines Mannes in einem gestreiften Hemd, der vor einer Menge steht, mit einer Tafel im Hintergrund.

Paul Wanner setzt auf Österreich statt Deutschland – warum Rangnick den Ausschlag gab

Paul Wanner, ein vielseitiger Mittelfeldspieler aus Dornbirn, hat sich entschieden, auf internationaler Ebene für Österreich aufzulaufen. Der 18-Jährige, der in der Nähe der österreichischen Grenze aufwuchs, lehnte 2021 eine Berufung in die deutsche Nationalmannschaft ab, um sich stattdessen für das Land seiner Mutter zu entscheiden. Seine Entscheidung fiel nach Gesprächen mit Ralf Rangnick, Österreichs Teamchef, der eine Schlüsselrolle in diesem Schritt spielte.

Wanner wurde in Österreich als Sohn einer Vorarlbergerin und eines deutschen Vaters geboren, zog aber bereits als Kind nach Amtzell in Oberschwaben. Mit 13 verließ er den örtlichen Verein Ravensburg und wechselte in die Jugendakademie des FC Bayern München. Sein Talent als kreativer Spielmacher – mit Stärken im Dribbling und präzisen Vorlagen – machte schnell die deutsche A-Nationalmannschaft auf ihn aufmerksam.

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Im November 2021 lud Julian Nagelsmann Wanner zum Training mit der deutschen Mannschaft ein. Doch der junge Spieler entschied sich für Österreich – nicht nur wegen einer möglichen Teilnahme an der WM 2026, sondern auch wegen des Einflusses von Rangnick, dessen Rolle für ihn ausschlaggebend war. Wanner hofft nun, dass der Trainer auch über das kommende Turnier hinaus im Amt bleibt.

Auf dem Platz bevorzugt Wanner die klassische Rolle der "10", ist aber flexibel im gesamten Mittelfeld einsetzbar. Seine Vielseitigkeit – ob zentral oder auf den Außenbahnen in einem 4-2-3-1-System – verleiht der österreichischen Mannschaft zusätzliche Tiefe. Im Gegensatz zu etablierten Stars wie Christoph Baumgartner oder Marcel Sabitzer bietet er Rangnick taktische Optionen, ohne in direkte Konkurrenz zu geraten.

Wanners Wechsel zu Österreich erfolgt noch vor seinem ersten Länderspieleinsatz bei den Senioren, doch sein Blick ist bereits auf die WM 2026 gerichtet. Sein kreativer Spielstil und seine Anpassungsfähigkeit könnten ihm einen Platz in Rangnicks Plänen sichern. Bis dahin wartet er auf sein Debüt – in einer Mannschaft, der er bessere Chancen für seine Entwicklung zutraut.

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