12 June 2026, 18:09

Oper Köln feiert Comeback nach 15 Jahren und 1,5 Milliarden Euro Sanierungskosten

Oper Köln vor Comeback - Mulders hofft auf bleibenden Einfluss

Oper Köln feiert Comeback nach 15 Jahren und 1,5 Milliarden Euro Sanierungskosten

Die Oper Köln öffnet nach 15 Jahren umfangreicher Sanierung wieder ihre Türen

Die Wiedereröffnung des Hauses kostete rund 1,5 Milliarden Euro. Intendant Hein Mulders sieht in diesem Moment einen Wendepunkt für die Zukunft der Institution.

Mit Beginn der neuen Spielzeit nimmt die Oper den regulären Spielbetrieb wieder auf. Mulders verspricht, jeden Abend Weltklasse-Aufführungen zu präsentieren. Gleichzeitig betont er die Bedeutung eines vielfältigen Repertoires und starker internationaler Partnerschaften, um die künstlerischen Maßstäbe zu halten.

Ein zentrales Anliegen bleibt für Mulders die Bildungsarbeit. Die Nachfrage nach den Programmen der Oper übertrifft bereits jetzt die Erwartungen. Er warnt davor, öffentliche Investitionen in Kultur allein mit wirtschaftlichen Argumenten zu rechtfertigen. Vielmehr seien emotionale Bindungen zur Gemeinschaft entscheidend für eine nachhaltige Zukunft.

Die Wiedereröffnung markiert einen Neuanfang für die Oper Köln. Ihr Erfolg wird von künstlerischer Exzellenz, Publikumsnähe und einer tragfähigen Betriebsführung abhängen. Mulders setzt darauf, den Platz der Oper in der Stadt durch kulturelle und emotionale Verbindungen zu festigen.

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