Neustadt bei Coburg wählt nach 30 Jahren neuen Bürgermeister – SPD-Ära endet
Anett ZobelNeustadt bei Coburg wählt nach 30 Jahren neuen Bürgermeister – SPD-Ära endet
Neustadt bei Coburg wählt nach über drei Jahrzehnten neuen Bürgermeister
Nach mehr als 30 Jahren unter derselben Führung hat Neustadt bei Coburg einen neuen Bürgermeister gewählt. Dominik W. Heike von der CSU setzte sich im zweiten Wahlgang klar durch und beendete damit die lange Amtszeit von Frank Rebhan als oberster Kommunalpolitiker der Stadt. Die Wahl markiert einen Wandel in der lokalen Politik des bayerischen Landkreises.
Frank Rebhan, Deutschlands dienstältester Bürgermeister einer größeren Kreisstadt, hatte sein Amt 1995 angetreten. Seine SPD dominierte die Kommunalwahlen über 30 Jahre hinweg – eine Seltenheit im traditionell konservativen Bayern. Rebhan hatte diese langjährige Unterstützung stets als besonderen Erfolg hervorgehoben.
Bei der Stichwahl am 23. März trat Rebhan gegen den CSU-Herausforderer Dominik W. Heike an. Bei einer Wahlbeteiligung von 56,3 Prozent gewann Heike deutlich mit 59,9 Prozent der Stimmen. Rebhan, der die Stadt seit den 1990er-Jahren geführt hatte, erhielt 40,1 Prozent.
Heike wird nun Rebhans Nachfolger als Bürgermeister von Neustadt bei Coburg. Das Ergebnis beendet eine Ära der SPD-Vorherrschaft in einer Region, in der die Partei jahrzehntelang gegen den bundesweiten Trend regierte.
Das Wahlergebnis bestätigt Heikes Auftrag, die Stadt in der kommenden Amtszeit zu führen. Mit Rebhans Abschied endet eine Phase ununterbrochener SPD-Führung in Neustadt bei Coburg. Der neue Bürgermeister übernimmt sein Amt in einem veränderten politischen Umfeld für den Landkreis.






