Neue Rettungswache in Langelsheim soll Notfallversorgung im Landkreis Goslar revolutionieren
Bianca StiebitzNeue Rettungswache in Langelsheim soll Notfallversorgung im Landkreis Goslar revolutionieren
Neue Rettungsdienstwache in Langelsheim: Spatenstich für modernste Notfallversorgung im Landkreis Goslar
In Langelsheim ist heute offiziell der erste Spatenstich für eine neue Rettungsdienstwache gesetzt worden – ein wichtiger Meilenstein für die Notfallversorgung im Landkreis Goslar. Das 4,5 Millionen Euro teure Projekt soll die Einsatzzeiten verkürzen und die medizinische Versorgung in der Region verbessern, darunter auch in Gemeinden wie Lutter am Barenberge und Liebenburg.
Die feierliche Grundsteinlegung fand im Gewerbegebiet Langelsheim statt, wo die neue Wache entstehen wird. Landrat Dr. Alexander Saipa und Bürgermeister Ingo Henze bezeichneten die Einrichtung als eine "moderne, leistungsstarke und wegweisende Lösung" für die lokale Notfallversorgung.
Das eingeschossige Gebäude wird über fünf Fahrzeugstellplätze, Lagerräume sowie separate Bereiche für gereinigtes und kontaminiertes Material verfügen. Den Rettungskräften stehen zudem ein Schulungsraum, ein Büro, eine Desinfektionszone, eine Küche, ein Aufenthaltsraum, eine Terrasse und vier Sanitärräume zur Verfügung. Die Planung orientiert sich an den aktuellen DIN-Normen für Sicherheit, Ergonomie und Arbeitsbedingungen.
Nachhaltige Elemente wie eine 90-kWp-Photovoltaikanlage, die die Hälfte des Daches bedeckt, sowie eine klimafreundliche VRF-Klimaanlage ergänzen das Konzept. Betriebsleiter Thomas Ebert bestätigte, dass die Wache voraussichtlich bis zum Spätsommer 2027 ihren Betrieb aufnehmen wird.
Saipa betonte, dass der neue Standort schnellere Einsätze ermöglichen und so eine zuverlässigere Notfallversorgung für die Bewohner der umliegenden Gebiete gewährleisten werde. Nach Fertigstellung wird die Wache fünf Rettungsfahrzeuge beherbergen und den Mitarbeitenden modernere Arbeitsbedingungen bieten. Die 4,5 Millionen Euro Investition soll sowohl die Einsatz effizienz als auch die Arbeitsbedingungen der Rettungsteams deutlich verbessern. Die Bauarbeiten werden in den kommenden drei Jahren fortgesetzt, bevor die Wache 2027 ihren Dienst aufnimmt.






