Neue Doppelspitze bei der bpb: Rix und Ullrich übernehmen Führung
An der Spitze der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gibt es neue Führungskräfte. Seit dem 1. März 2026 leiten Sönke Rix und Dr. Volker Ullrich die Behörde als Präsident bzw. Vizepräsident. Beide bringen jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Recht, Politik und bürgerschaftliches Engagement mit.
Sönke Rix, geboren 1975, begann seine Laufbahn in der Sozialarbeit. Nach einer Berufsausbildung in Sozialpädagogik von 1994 bis 1996 arbeitete er bis 2005 als staatlich anerkannter Erzieher und Berufsberater bei der Diakonie Schleswig-Holstein. Parallel engagierte er sich als Stadtrat in Eckernförde für die SPD, der er seit 1992 angehört.
Von 2000 bis 2024 war Rix ehrenamtlich als vom Gericht bestellter Betreuer für das Amtsgericht Eckernförde tätig. Seine politische Karriere weitete sich 2005 aus, als er in den Deutschen Bundestag einzog, dem er 20 Jahre lang angehörte. Dort leitete er die SPD-Arbeit im Unterausschuss für bürgerschaftliches Engagement und war Mitglied im Untersuchungsausschuss zur rechtsextremen Terrorgruppe NSU.
Dr. Volker Ullrich, ebenfalls Jahrgang 1975, studierte von 1995 bis 2001 Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Augsburg und der FernUniversität Hagen. Anschließend arbeitete er von 2006 bis 2011 als Anwalt in mittelständischen und internationalen Kanzleien. Wie Rix trat er sein Amt bei der bpb am 1. März 2026 an.
Unter der neuen Führung werden die bestehenden Projekte der bpb fortgeführt. Am 2. März kündigte die Behörde eine Förderrunde 2026 für Land.schafft.Demokratie an, die mit digitalen Schulungen die Demokratieförderung in ländlichen Bibliotheken unterstützt. Bisher wurden keine weiteren Änderungen in den Bereichen Demokratiebildung, Extremismusprävention oder digitales Lernen bekannt gegeben.
Das neue Führungsteam der bpb hat sein Amt erst vor wenigen Wochen angetreten. Ihre gemeinsamen Erfahrungen in Recht, Sozialarbeit und Politik prägen die künftige Ausrichtung der Behörde. Vorerst bleiben laufende Initiativen wie Land.schafft.Demokratie im Fokus, während in anderen zentralen Bereichen keine unmittelbaren Veränderungen absehbar sind.






