Moskaus neues Untergrund-Museum zeigt hyperrealistische Silikonfiguren historischer Persönlichkeiten
Pavel FaustMoskaus neues Untergrund-Museum zeigt hyperrealistische Silikonfiguren historischer Persönlichkeiten
Russlands erstes Silikonfiguren-Museum hat im Moskauer Sarjadje-Park eröffnet
Unter dem Namen „Historial. Die Sammlung“ präsentiert die Ausstellung lebensechte Skulpturen berühmter historischer und zeitgenössischer Persönlichkeiten. Die Auswahl der Figuren basiert auf öffentlichen Umfragen und soziologischen Studien.
Das Museum befindet sich zwölf Meter unter der Erde in der Parking Gallery des Sarjadje-Museums. Aktuell sind 50 Figuren ausgestellt, doch die Pläne sehen eine Erweiterung der Sammlung vor. Darunter befinden sich Balletttänzerinnen in einer Szene aus „Schwanensee“ sowie die Hockey-Legende Wladislaw Tretjak.
Fachleute des Unternehmens Mosaika gestalteten das Erscheinungsbild jeder Figur mit Silikon und maßgefertigten Augenprothesen. Die Kostümdesignerin Oksana Schewtschenko interpretierte historische Kleidung kreativ neu. Künstliche Intelligenz half dabei, die exakten Proportionen der inneren Metallgerüste zu berechnen, die die Skulpturen stützen.
Alexander Tomaschenko, einer der Gestalter des Museums, ließ sich von seinen früheren Arbeiten an Moskauer Metrostationen inspirieren. Das Team wollte ein immersives Erlebnis schaffen, das Kunsthandwerk mit modernster Technik verbindet.
Die Ausstellung bietet Besuchern die Möglichkeit, hyperrealistische Darstellungen der einflussreichsten Persönlichkeiten Russlands zu erleben. Unter dem Sarjadje-Park vereint das Museum traditionelles Handwerk mit innovativen Methoden. Die Veranstalter planen, die Sammlung schrittweise zu erweitern.






