Mönchengladbach erlebt 2025 einen historischen Gründungsboom mit 2.464 Neugündungen
Anett ZobelMönchengladbach erlebt 2025 einen historischen Gründungsboom mit 2.464 Neugündungen
Mönchengladbach verzeichnete 2025 einen Gründungsboom – 2.464 Bürger machten sich selbstständig
Der Aufschwung ist Teil eines landesweiten Trends in Nordrhein-Westfalen, wo die Zahl der Unternehmensgründungen um 7,1 Prozent stieg. Zu den neuen Unternehmerinnen gehört Hannah Kramer, die mit Senioren-WG mit Herz ein innovatives Wohnkonzept für Senioren in Wohngemeinschaften ins Leben rief.
Kramers Unternehmen setzt auf maßgeschneiderte Wohnlösungen für ältere Menschen: Es unterstützt sie dabei, privat organisierte Wohngemeinschaften aufzubauen, und verbessert durch ein Partnernetzwerk ihre Lebensqualität. Besonders stolz ist sie auf den Moment, als die ersten Bewohner einzogen – und sich sofort wie zu Hause fühlten.
Ihren Rat an Gründungswillige fasst Kramer so zusammen: „Bleibt hartnäckig, baut starke Netzwerke auf und plant eure Finanzen sorgfältig.“ Vor allem aber solle man die eigenen Stärken nutzen, um erfolgreich zu sein.
Rekordzahl an Gründungen – aber auch viele Betriebsschließungen Im Kammerbezirk Mittlerer Niederrhein der IHK wurden 2025 insgesamt 11.024 Unternehmen gegründet – ein Plus von zehn Prozent gegenüber 2024. Mönchengladbach steuerte allein 491 zusätzliche Gründungen bei. Gleichzeitig stellten jedoch 1.973 Unternehmer ihren Betrieb ein.
Die IHK fordert nun mehr politische Unterstützung für junge Gründer. Gefragt seien schnellere, digitale und bürokratiearme Verfahren, um den Mut zur Selbstständigkeit zu stärken.
Innovation und Politik als Treiber Die wachsende Zahl an Gründungen in Mönchengladbach und ganz NRW zeigt: Die Region ist ein Hotspot für neue Ideen. Hannah Kramers Engagement im Seniorenwohnbereich steht exemplarisch für viele kreative Projekte. Mit vereinfachten Gründungsprozessen könnte der Aufschwung noch weiter Fahrt aufnehmen.






