06 May 2026, 06:14

Merz und Montenegro stärken deutsch-portugiesische Wirtschaft und Verteidigung

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol, das eine Karte mit geografischen Merkmalen wie Flüssen, Bergen und Städten zeigt und von erklärendem Text begleitet wird.

Merz und Montenegro stärken deutsch-portugiesische Wirtschaft und Verteidigung

Bundeskanzler Friedrich Merz treibt die Vertiefung der wirtschaftlichen und verteidigungspolitischen Beziehungen zu Portugal voran. Beim Besuch des portugiesischen Ministerpräsidenten Luís Montenegro in Berlin stehen Handel, digitale Vorhaben und die militärische Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Beide Regierungschefs sehen erhebliche Chancen in der Ausweitung der Partnerschaft zwischen ihren Ländern.

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Merz betonte die wachsende Nachfrage nach deutscher IT-Expertise in Portugal. Die Digitalisierungsminister beider Länder arbeiten bereits eng an Transformationsprojekten zusammen. Die portugiesischen Technologieexporte stiegen 2025 um 150 Prozent an – deutsche Unternehmen spielten dabei eine zentrale Rolle.

Im Bereich Verteidigung schlug Merz eine engere Kooperation vor, darunter den möglichen Kauf des gepanzerten Fahrzeugsystems Boxer durch Portugal. Ein solches Geschäft könnte die Verzahnung der Streitkräfte beider Länder stärken. Zudem hob er die Vorteile einer engeren Verbindung zwischen der Lufthansa und der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal hervor.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Handel. Merz und Montenegro einigten sich auf die Notwendigkeit neuer Abkommen, um die Handelsbeziehungen mit Drittstaaten auszubauen. Die Gespräche in Berlin zielen darauf ab, diese Pläne in konkrete Maßnahmen umzusetzen.

Die Verhandlungen zwischen Merz und Montenegro ebnen den Weg für eine vertiefte wirtschaftliche und verteidigungspolitische Zusammenarbeit. Das technologische Wachstum Portugals und mögliche Rüstungsgeschäfte könnten deutschen Unternehmen neue Perspektiven eröffnen. Beide Seiten streben nun die Finalisierung von Vereinbarungen an, die den bilateralen Handel und die strategischen Partnerschaften festigen.

Quelle