"Medi-Mobil" bringt Ärzte direkt zu Obdachlosen in Krefeld
Ein mobiles medizinisches Team namens Medi-Mobil bringt nun medizinische Versorgung direkt zu obdachlosen Menschen in Krefeld. Betrieben von Caritas und Diakonie, ist der Dienst wöchentlich im Einsatz und bietet Grundbehandlungen wie Schmerzlinderung und Wundversorgung an. Gleichzeitig dient er Obdachlosen als verlässlicher Ansprechpartner für langfristige Unterstützung.
Das Medi-Mobil ist Teil umfassender Bemühungen, schutzbedürftige Gruppen in der Stadt zu unterstützen. Das Drogenhilfezentrum Krefelds, geleitet von Jasmin Sprünken, stellt einen überwachten Raum für den Drogenkonsum bereit, der von Notfallkräften betreut wird. Dadurch werden Risiken für die Öffentlichkeit – insbesondere für Kinder – verringert, da der Konsum nicht auf der Straße stattfindet.
Das Zentrum versorgt zudem 50 bis 80 Stammgäste mit essenziellen Dienstleistungen wie Waschmöglichkeiten, Duschen, warmen Mahlzeiten und Getränken. Kürzlich bedankte sich Sprünken beim Personalrat der Stadt Meerbusch für eine Spende, die zum Erhalt dieser Angebote beitragen wird.
Für viele Obdachlose schließt das Medi-Mobil eine entscheidende Lücke. Ohne festen Wohnsitz ist der Zugang zu medizinischer Versorgung oft schwierig. Die regelmäßigen Einsätze sorgen dafür, dass sie bei leichten Verletzungen oder chronischen Schmerzen behandelt werden – und gleichzeitig Vertrauen zu medizinischem Personal aufbauen.
Das Medi-Mobil und das Drogenhilfezentrum decken dringende Bedürfnisse der obdachlosen Bevölkerung in Krefeld ab. Medizinische Versorgung, Hygienedienstleistungen und überwachte Konsumräume sollen Sicherheit und Wohlbefinden verbessern. Beide Initiativen sind auf lokale Partnerschaften und Spenden angewiesen, um ihre Arbeit fortsetzen zu können.






