24 March 2026, 10:10

Mario Basler attackiert Nagelsmann und DFB – und zieht radikale Konsequenzen

Ein Mann in einer schwarzen Jacke mit Logo steht auf einem Fußballfeld und sieht aus wie ein Trainer mit unscharfem Hintergrund.

Mario Basler attackiert Nagelsmann und DFB – und zieht radikale Konsequenzen

Der ehemalige Nationalspieler Mario Basler hat den Bundestrainer Julian Nagelsmann und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) scharf kritisiert. Der umstrittene Ex-Profi hinterfragte die jüngsten Kaderentscheidungen und deutete sogar an, Nagelsmann könnte nach der Weltmeisterschaft zurücktreten. Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der DFB sich auf die anstehenden Testspiele im März 2026 vorbereitet.

Baslers Frust ist mittlerweile so groß, dass er seine Mitgliedschaft in der UEFA-Pro-Lizenz zurückgezogen und angekündigt hat, den DFB finanziell nicht mehr zu unterstützen.

Besonders unverständlich findet Basler Nagelsmanns anhaltende Berücksichtigung von Spielern wie Antonio Rüdiger und Leroy Sané. Ihre Nominierung bezeichnete er als unerklärlich und argumentierte, Rüdigers Rückkehr widerspreche den vom DFB verkündeten Werten. Doch seine Kritik geht über Einzelspieler hinaus: Den aktuellen Zustand der Nationalmannschaft nannte er rätselhaft und enttäuschend.

Nagelsmanns Ansatz unterscheidet sich von dem seiner Vorgänger. Statt auf starre Hierarchien setzt er auf Potenzial, Kontinuität und die Vorbereitung auf die WM. Für die Länderspiele im März 2026 gegen die Schweiz und Ghana kombiniert er einen starken Bayern-München-Block mit Legionären aus England, jungen Talenten und Rückkehrern. Debütanten wie Jonas Urbig und Lennart Karl stoßen zu zurückberufenen Akteuren wie Josha Vagnoman, Deniz Undav und Pascal Groß. Auch Kai Havertz, Anton Stach und Rüdiger sind dabei, während Jamal Musiala verletzungsbedingt fehlt. Angelo Stiller und Chris Führich ersetzen die abwesenden Aleksandar Pavlović und Felix Nmecha.

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Trotz seiner harschen Worte bleibt Basler in seinen WM-Erwartungen an Deutschland verhalten. Er hofft auf ein Viertelfinale, zweifelt aber daran, dass die Mannschaft unter der aktuellen Führung weiterkommt. Sein Rückzug aus den finanziellen und lizenzrechtlichen Strukturen des DFB unterstreicht die Tiefe seiner Unzufriedenheit.

Nagelsmanns Kader für die März-Spiele spiegelt seine sich weiterentwickelnde Strategie wider – eine Mischung aus Erfahrung und neuen Gesichtern. Baslers öffentliche Distanzierung hingegen zeigt eine wachsende Unzufriedenheit unter ehemaligen Nationalspielern. Der DFB steht nun unter Druck, diese Kritik zu adressieren, während die WM-Vorbereitungen weiterlaufen.

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