Mainzer Marktfrühstück startet verspätet am Schillerplatz – trotz Proteste und Streit um Standort
Pavel FaustMainzer Marktfrühstück startet verspätet am Schillerplatz – trotz Proteste und Streit um Standort
Mainzer Marktfrühstück-Serie startet mit Verspätung am Schillerplatz
Am 21. März 2023 hat Mainz seine beliebte Veranstaltungsreihe Marktfrühstück endlich am Schillerplatz eröffnet. Das wöchentliche Event, das jeden Samstag von 9 bis 15 Uhr stattfindet, hatte sich aufgrund von Protesten Anwohner:innen und Geschäftsinhaber:innen gegen frühere Pläne verzögert. Die Stadtverwaltung betont nun, der neue Standort sei aus praktischen Gründen gewählt worden.
Ursprünglich sollte das Marktfrühstück am Fischtorplatz starten, doch nach Bürgerprotesten wurde der Termin verschoben. Oberbürgermeister Nino Haase ging auf die Bedenken der Anwohner ein, ließ jedoch offen, welche genauen Gründe zur Standortänderung führten. Das Presseamt der Stadt teilte später mit, zu seinen Äußerungen "müsse nichts weiter hinzugefügt werden".
Letztlich entschied man sich für den Schillerplatz – mit der Begründung, der Platz biete genug Raum für große Besucherzahlen und stoße auf Zustimmung bei der lokalen Wirtschaft. Einige Händler:innen widersprachen jedoch und behaupteten, nicht ausreichend konsultiert worden zu sein. Auch Haase selbst äußerte Vorbehalte gegenüber dem neuen Standort, doch die Veranstaltung fand wie geplant statt.
Die Marktfrühstück-Reihe läuft nun bis in den späten Herbst hinein und bietet an jedem Wochenende kulinarische Angebote, Getränke und Live-Unterhaltung. Die Organisator:innen hoffen, dass der neue Veranstaltungsort frühere Spannungen abbauen und gleichzeitig die Beliebtheit des Events erhalten wird.
Der Auftakt am Schillerplatz markiert den Beginn einer Saison, die von März bis November dauert. Trotz anhaltender Uneinigkeit über den Standort ist das Event nun gestartet. Stadtverantwortliche und Geschäftleute werden in den kommenden Monaten genau beobachten, wie sich der neue Standort bewährt.






