30 June 2026, 02:09

Landkreistag widerspricht Umweltminister: Hitzeschutz-Fonds ist "unzureichend"

Landkreistag verwirft Schneiders Aussagen zur Hitzeschutz

Landkreistag widerspricht Umweltminister: Hitzeschutz-Fonds ist "unzureichend"

Der Deutsche Landkreistag hat die Aussagen von Bundesumweltminister Carsten Schneider zur finanziellen Unterstützung des Bundes für den lokalen Hitzeschutz widerlegt. Achim Brötel, Präsident des Verbandes, kritisierte, dass der von der Regierung bereitgestellte Sonderfonds bei Weitem nicht ausreiche, um die notwendigen Maßnahmen zu decken. Die bereitgestellten Mittel bezeichnete er als unzureichend, um den langfristigen Anforderungen des Hitzeschutzes gerecht zu werden.

Brötel wies Schneiders Behauptung zurück, der Sonderfonds biete Kommunen ausreichend Unterstützung. Stattdessen betonte er, dass es sich dabei nur um einen „Tropfen auf den heißen Stein“ handele. Seiner Ansicht nach benötigen die lokalen Behörden verlässliche, langfristige Finanzierungsmodelle, um wirksamen Hitzeschutz umsetzen zu können.

Viele Kommunen haben bereits eigene Initiativen ergriffen, um auf steigende Temperaturen zu reagieren: Sie entwickeln Hitzeaktionspläne, beraten öffentliche Einrichtungen und setzen Anpassungsstrategien um. Brötel machte jedoch deutlich, dass diese Maßnahmen nur mit festem Personal und gesicherter Planung nachhaltig erfolgreich sein können. Der Sonderfonds könne keinesfalls eine dauerhafte kommunale Finanzierung ersetzen, so der Verbandschef.

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Die Position des Landkreistags unterstreicht die Kluft zwischen den aktuellen Fördermitteln und den tatsächlich benötigten Ressourcen für einen effektiven Hitzeschutz. Die Kommunen fordern weiterhin stabile finanzielle Unterstützung, um ihre Klimaanpassungsmaßnahmen aufrechterhalten zu können. Ohne diese bleibt ihre Fähigkeit, langfristige Strategien umzusetzen, ungewiss.

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