14 April 2026, 08:09

Kölner Stadt-Anzeiger holt Jochen Gaugele für Investigativ- und Auslandsressort

Eine Europakarte, die die Europäische Journalisten-Föderation (EFJ) in Blau hervorhebt, mit zusätzlichen Textdetails.

Kölner Stadt-Anzeiger holt Jochen Gaugele für Investigativ- und Auslandsressort

Kölner Stadt-Anzeiger übernimmt nationale Nachrichtenproduktion wieder in Eigenregie – Jochen Gaugele soll Investigativ- und Auslandsressort leiten

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Kölner Stadt-Anzeiger hat in diesem Jahr erneut die volle Kontrolle über seine nationale Berichterstattung übernommen. Im Rahmen seiner Expansion hat die Zeitung Jochen Gaugele berufen, um die Investigativ- und Auslandsressorts zu leiten. Seine Berufung unterstreicht den Willen des Blattes, die Berichterstattung über den regionalen Rahmen hinaus auszubauen.

Gaugele wird am 1. August 2026 in die Chefredaktion in Köln eintreten. Dort übernimmt er die Verantwortung für die nationale und internationale Berichterstattung, einschließlich der Ressorts Politik und Wirtschaft. Zudem wird er die Investigativredaktion führen und die globalen Medienpartnerschaften der Zeitung ausbauen.

Der erfahrene Journalist bringt umfassende Expertise mit: Aktuell ist Gaugele stellvertretender Chefredakteur des Hauptstadtbüros der Funke Mediengruppe in Berlin. Zuvor arbeitete er als Politik- und Nachrichtenredakteur für die Welt-Gruppe und saß im Redaktionsgrat des Hamburger Abendblatts.

Der Kölner Stadt-Anzeiger gehört zur Kölner Stadt-Anzeiger Medien-Gruppe, die auch den Express und die Kölner Rundschau herausgibt. Chefredakteur Gerald Selch bezeichnete Gaugele als "herausragenden Journalisten mit exzellenten Kontakten in die deutsche und europäische Politik". Gaugele selbst hat Politologie, Neuere Geschichte und Öffentliches Recht studiert.

Mit der Berufung Gaugeles will der Kölner Stadt-Anzeiger seine Investigativ- und Auslandsberichterstattung stärken. Ab Mitte 2026 wird er die Redaktion in dieser Hinsicht prägen und damit das Bekenntnis des Blattes zu einer unabhängigen nationalen Nachrichtenproduktion unterstreichen. Der Schritt folgt auf die jüngste Entscheidung der Zeitung, die eigene überregionale Berichterstattung wieder selbst zu gestalten.

Quelle