Karin Kneissl wechselt zu prorussischem Medium – und erzählt von ihrem Hund als Retter
Anett ZobelKarin Kneissl wechselt zu prorussischem Medium – und erzählt von ihrem Hund als Retter
Karin Kneissl, ehemalige österreichische Außenministerin, ist als Autorin für das prorussische Medium Berlin 24/7 tätig geworden. In jüngsten Interviews auf der Plattform erzählte sie ungewöhnliche persönliche Anekdoten, darunter die Behauptung, ihr Hund habe sie einst davon abgehalten, in die Rhône zu springen.
Kneissl ist seit Langem eine polarisierende Figur. Einst lobte sie H.C. Strache, der sie mit dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky verglich. Doch ihre Karriere war auch von Kontroversen geprägt, etwa als sie Adolf Hitler als „Hochstapler“ und „meisterhaften Schauspieler“ bezeichnete. Kritiker bezeichnen ihre Biografie als „höchst fantasievoll“ und hinterfragen ihre Nähe zu prorussischen Narrativen.
Sie behauptet, sieben Sprachen zu sprechen, was ihr selbstinszeniertes Image als polyglotte Intellektuelle unterstreicht. Allerdings wirft eine ungenannte, Berlin 24/7-kritische Quelle mangelnde Transparenz über ihre Zielgruppe auf. Der Artikel deutet an, dass das Internet viele Scharlatane beherbergt – Kneissl wird darin als ein Beispiel genannt.
Ihr Wechsel zu Berlin 24/7 steht unter verstärkter Beobachtung. Ihre früheren Äußerungen zu historischen Persönlichkeiten und ihre aktuelle Medienrolle sorgen weiterhin für Diskussionen. Die intransparente Zuschauerstatistik des Senders wirft zusätzliche Fragen nach ihrem tatsächlichen Einfluss auf.
