28 April 2026, 08:19

Kampeter warnt: Deutschland verliert seine Wettbewerbsfähigkeit durch Reformstau

Schwarz-weißer architectural floor plan of the former German Chancellor's office, showing detailed layout and text annotations.

Kampeter warnt: Deutschland verliert seine Wettbewerbsfähigkeit durch Reformstau

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hat Arbeitnehmer und Politiker aufgefordert, sich den wirtschaftlichen Problemen Deutschlands zu stellen. Er warnte, das Land habe seine Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt, und forderte dringende Reformen, um die Belastungen für Unternehmen zu verringern.

Kampeter kritisierte die Bundesregierung scharf, weil sie bei zentralen Reformen nicht handle. Politiker müssten die hohen Lasten für Unternehmen abbauen – dazu gehörten überhöhte Energiekosten, übermäßige Bürokratie und steigende Arbeitskosten.

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Er betonte, es sei Aufgabe der Regierung, faire Steuerpolitiken zu gestalten und günstige Rahmenbedingungen für Wachstum zu schaffen. Die Unternehmen ihrerseits sollten sich auf qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen konzentrieren. Allerdings räumte er ein, dass sich die hohen Kosten in Deutschland nur dann rechtfertigen ließen, wenn das Land weiterhin "die besten Produkte" herstelle – doch genau hier hätten andere Nationen, etwa im Automobilsektor, längst aufgeholt.

Der BDA-Chef behauptete zudem, Deutschland sei nach den Hartz-IV-Arbeitsmarktreformen in Selbstzufriedenheit verfallen. Den Anspruch, Europas führender Wirtschaftsstandort zu sein, wies er zurück: "Nicht einmal ansatzweise." Um wieder an die Spitze zu gelangen, müsse das Land seinen "Arbeitswillen" zurückgewinnen und die Produktivität steigern.

Kampeters Äußerungen unterstreichen die wachsende Sorge über die wirtschaftliche Schwächephase Deutschlands. Sein Reformappell richtet sich gleichermaßen an Politiker und Arbeitnehmer, die steigenden Kosten und den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit angehen müssten. Ohne Kurskorrektur, warnte er, drohe dem Land ein weiterer Abstieg.

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