07 June 2026, 10:09

Industrie im Zentralen Niederrhein startet 2026 mit dramatischem Umsatzeinbruch

IHK-Analyse        Zukunft als Industriestandort

Industrie im Zentralen Niederrhein startet 2026 mit dramatischem Umsatzeinbruch

Industrielle Umsätze im Zentralen Niederrhein brechen zu Beginn 2026 stark ein

Im ersten Quartal 2026 sind die industriellen Umsätze in der Region Zentraler Niederrhein deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Gesamtumsatz um 9,9 Prozent. Der Rückgang betraf mehrere Branchen – einige Bereiche waren jedoch stärker betroffen als andere.

Am härtesten traf es die Nahrungs- und Genussmittelindustrie: Hier brachen die Umsätze um 11,9 Prozent ein. Auch exportorientierte Unternehmen litten unter der schwachen Konjunktur und verzeichneten ein Minus von 11,0 Prozent. Die Inlandsverkäufe schnitten zwar etwas besser ab, gingen aber immerhin um 8,4 Prozent zurück.

Besonders dramatisch war der Einbruch im Maschinenbau, wo die Umsätze um 20,8 Prozent einbrachen. Die chemische Industrie folgte mit einem Rückgang von 17,0 Prozent. Lediglich die Metallherstellung und -verarbeitung bildete eine Ausnahme und verbuchte ein leichtes Plus von 1,0 Prozent.

Auch der Kreis Viersen spiegelte die negative Entwicklung der gesamten Region wider: Hier sanken die industriellen Umsätze ebenfalls. In ganz Nordrhein-Westfalen fiel der Rückgang mit 3,1 Prozent weniger stark aus.

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Das erste Quartal 2026 war für die Industrie im Zentralen Niederrhein eine herausfordernde Phase. Während die Metallbranche leichte Zuwächse verzeichnete, mussten die meisten Sektoren erhebliche Verluste hinnehmen. Auch das Land Nordrhein-Westfalen insgesamt verzeichnete einen Rückgang – wenn auch nicht in dem Ausmaß wie die Region.

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