21 March 2026, 16:18

Hunderte protestieren in Frankfurt für höhere Löhne im öffentlichen Dienst

Eine bunte Gruppe von Menschen, die mit Protestschildern und Transparenten durch eine Straße marschieren, mit einem Gebäude im Hintergrund.

DGB: Rund 1.500 Teilnehmer bei der Aktionsaktion der Beamten - Hunderte protestieren in Frankfurt für höhere Löhne im öffentlichen Dienst

Hunderte Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes sind diese Woche in Frankfurt auf die Straße gegangen, um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Bei der vom DGB Nordhessen organisierten Kundgebung machten rund 1.500 Teilnehmer auf dringend notwendige Anpassungen der Gehälter aufmerksam, die sie als verfassungswidrig niedrig kritisieren.

Die Proteste folgen einem Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel von Ende 2021. Das Gericht hatte damals festgestellt, dass die Besoldung von Beamten in Hessen teilweise zu niedrig ist und gegen das Grundgesetz verstößt. Die Gewerkschaften bestehen nun darauf, dass jede Lohnvereinbarung für Landesbedienstete zeitgleich und in gleichem Maße für Beamte gelten muss.

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Die Beschäftigten fordern eine Erhöhung der Gehälter um sieben Prozent für die rund 58.000 Landesangestellten in Hessen, mindestens jedoch 300 Euro mehr im Monat. Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, betonte, dass das Land nun konkrete Schritte unternehmen müsse – sowohl bei den Löhnen als auch bei den Arbeitsbedingungen. Die dritte Verhandlungsrunde zwischen Gewerkschaften und Landesregierung ist für den 26. und 27. März angesetzt.

Rund 1.000 Beamte beteiligten sich in Frankfurt an der Demonstration, weitere 500 nahmen an einer Fotoaktion des DGB Nordhessen teil. Die Gewerkschaften argumentieren, dass die aktuellen Gehälter verfassungsrechtlichen Anforderungen nicht genügen und die Beschäftigten in existenzielle Schwierigkeiten bringen.

Der Protest unterstreicht die anhaltenden Spannungen um die Bezahlung im öffentlichen Sektor Hessens. Mit der für Ende dieses Monats geplanten Fortsetzung der Verhandlungen pochen die Gewerkschaften auf fairere Löhne und verbesserte Arbeitsbedingungen. Das Ergebnis wird Tausende Landesbedienstete und Beamte in der gesamten Region betreffen.

Quelle