31 May 2026, 02:09

Höhere Tabakpreise: Warum Raucher jetzt aufhören und Jugendliche gar nicht erst anfangen

Welt ohne Tabak Tag: Deutschlands Drogenbeauftragter Streeck und CDU- und SPD-Politiker fordern höhere Tabaksteuer und Preise für Zigaretten und E-Zigaretten

Höhere Tabakpreise: Warum Raucher jetzt aufhören und Jugendliche gar nicht erst anfangen

Steigende Tabakpreise bewegen immer mehr Raucher zum Aufhören und schrecken junge Menschen davon ab, überhaupt anzufangen. Experten diskutieren nun, wie weitere Steuererhöhungen die öffentliche Gesundheit verbessern und die Finanzierung der Gesundheitssysteme sichern könnten.

Der Gesundheitsexperte Christos Pantazis argumentiert, dass höhere Preise eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung der Nikotinsucht spielen. Er betont, dass der Fokus darauf liegen müsse, die Raucherquoten zu senken und Krebs vorzubeugen. Seine Position stützt sich auf Studien, die zeigen, dass weniger junge Menschen mit dem Rauchen beginnen, wenn die Kosten steigen.

Simone Borchardt schlägt vor, die Einnahmen aus der Tabaksteuer in den Gesundheitsfonds umzuleiten. Sie befürwortet das Verursacherprinzip – also die Idee, dass diejenigen, die vom Tabak profitieren, auch die gesundheitlichen Folgekosten tragen sollten. Dieser Ansatz könnte die finanzielle Belastung für die öffentlichen Gesundheitsdienste verringern.

Der Ökonom Hendrik Streeck sieht in einer deutlichen Steuererhöhung einen wichtigen Erfolg für die öffentliche Gesundheit. Er verweist auf aktuelle Trends, bei denen steigende Preise bereits vielen Rauchern den Ausstieg erleichtert haben. Die Debatte dreht sich nun darum, wie diese Mittel und Maßnahmen am besten eingesetzt werden können, um den größtmöglichen Nutzen zu erzielen.

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Die Forderung nach höheren Tabaksteuern zielt darauf ab, die Raucherzahlen zu reduzieren und die Gesundheitsversorgung zu finanzieren. Falls umgesetzt, könnten die Änderungen die Suchtgefahr bei Jugendlichen verringern und die finanzielle Verantwortung auf die Hersteller verlagern. Das Ergebnis könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie ähnliche Produkte künftig besteuert werden.

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