Hitze in Brandenburg: Ernteverkehr belastet Straßen und erhöht Unfallgefahr
Anett ZobelHitze in Brandenburg: Ernteverkehr belastet Straßen und erhöht Unfallgefahr
Erntebeginn in Brandenburg: Hitze belastet Straßen und erhöht Verkehrsrisiken
In Brandenburg hat die Getreideernte begonnen, was zu einem verstärkten landwirtschaftlichen Verkehrsaufkommen auf den Straßen führt. Die aktuelle Hitzewelle wirft jedoch Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit und möglicher Straßenschäden auf – insbesondere im Süden der Region.
Bei starker Sonneneinstrahlung können sich Straßenbeläge auf über 60 Grad Celsius aufheizen. Kühlt es nachts nicht ausreichend ab, erweicht das Bindemittel im Asphalt, was zu Verformungen wie Spurrinnen, Beulen oder losen Fahrbahnteilen führen kann. Diese Gefahrenstellen erhöhen das Unfallrisiko, vor allem für Motorradfahrer, da auf ausgebesserten Abschnitten Schotter und unebene Flächen auftreten.
Das Verkehrsministerium rät Fahrern schwerer Fahrzeuge, ihre Routen während extremer Hitze besonders sorgfältig zu planen. Auch der Landesbauernverband warnt vor der Belastung für empfindliche Straßenabschnitte. Wo möglich, sollten Fahrer ihre Fahrten in kühlere Tageszeiten verlegen.
Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, auf stark frequentierten Strecken besonders umsichtig zu sein. Durch die Vermeidung unnötiger Belastung der Straßen lassen sich weitere Schäden verhindern. Die Hinweise zielen darauf ab, die Risiken für Fahrer und Infrastruktur während der anhaltenden Hitzeperiode zu verringern.
