Hindenburgdamm wird zum gefährlichen Hotspot für Gleis-Touristen und Bernstein-Sammler
Edelgard HolzapfelHindenburgdamm wird zum gefährlichen Hotspot für Gleis-Touristen und Bernstein-Sammler
Bahntrasse am Hindenburgdamm zwischen Klanxbüll und Morsum wird zum Brennpunkt für unerlaubtes Betreten – Polizei greift immer wieder ein
Die Bahntrasse über den Hindenburgdamm zwischen den Bahnhöfen Klanxbüll und Morsum hat sich zu einem Hotspot für unerlaubtes Betreten entwickelt, was wiederholt zu Polizeieinsätzen führt. Seit einem viel beachteten Vorfall im Jahr 2023 mit einer französischen Familie haben die Bundesbehörden bis Anfang 2026 insgesamt 17 Fälle von widerrechtlichem Zutritt oder gefährlichem Verhalten auf den Gleisen registriert.
Der Vorfall von 2023 löste eine Reihe weiterer unerlaubter Zugänge aus. Damals hatte sich eine französische Familie von ihrem Navigationsgerät in die Irre führen lassen, ihre Fahrräder über ein verschlossenes Tor gehoben und war auf den Damm radelnd vorgedrungen. Ihr Verhalten löste sofortige Besorgnis bei Lokführern aus, die die Bundespolizei alarmieren, sobald sie Personen auf dem Damm entdecken.
Seitdem hatte die Polizei mit den unterschiedlichsten Zwischenfällen zu tun: Picknickende richteten sich neben den Gleisen ein, Bernstein-Sammler wurden vom Damm verwiesen, und Eisenbahn-Enthusiasten wurden mehrfach auf den Schienen angetroffen. Jedes Mal müssen Streifen losgeschickt, Streckenabschnitte gesperrt und Züge verlangsamt werden – mit entsprechenden Verspätungen.
Um weiteres unerlaubtes Betreten zu verhindern, weisen nun große Schilder deutlich auf das Betretungsverbot hin. Die Tore an beiden Enden bleiben verschlossen und sind nur für berechtigte Personen wie Polizei, Feuerwehr oder Rettungskräfte zugänglich. Trotz dieser Maßnahmen kommt es immer wieder zu Vorfällen.
Wer erwischt wird, muss mit ernsthaften Konsequenzen rechnen: Strafanzeigen und finanzielle Sanktionen wegen Behinderung des Bahnverkehrs sind möglich, da die Bundespolizei strenge Regeln durchsetzt, um sowohl Menschen als auch den Zugverkehr zu schützen.
Am Hindenburgdamm bleibt die Lage angespannt – seit 2023 gab es 17 dokumentierte Fälle. Verspätungen und Sicherheitsrisiken sorgen weiterhin für Besorgnis, während die Behörden mit Streifenpräsenz und Zugangskontrollen gegensteuern. Unbefugte riskieren nach wie vor juristische Schritte und müssen für verursachte Betriebsstörungen aufkommen.
Unauthorized entries persist on Hindenburgdamm – new 2026 incidents reported!
Unauthorized entries on the Hindenburgdamm continue to trigger police interventions in 2026, with recent cases highlighting ongoing trespassing issues despite new warning signs. Our team has gathered some recent incidents:
- Pentecost Monday, 11:45 AM: A group set up a tent near Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog, prompting a police response.
- Saturday morning: Four men spotted on the damb, leading to train speed reductions.
- Previous morning near Sylt: A man with camera and tripod reported; coordinated federal and state police search.






