02 April 2026, 20:10

HAPPA: Berlins veganes Frauenpower-Restaurant revolutioniert nachhaltige Gastronomie

Ein veganes Café namens Green Kitchen Vegan Cafe mit Außenbereich, umgeben von Pflanzen, einem Türmatten und einer gläsernen Eingangstür mit Postern sowie einem Innenbereich mit Tischen, Stühlen und Deckenleuchten.

HAPPA: Berlins veganes Frauenpower-Restaurant revolutioniert nachhaltige Gastronomie

HAPPA: Berlins neues pflanzenbasiertes Restaurant setzt auf Nachhaltigkeit und Frauenpower

In Berlin hat mit HAPPA ein neues veganes Restaurant eröffnet, das frische Impulse in die pflanzliche Gastronomie bringt. Gegründet von Sophia Hoffmann und Nina Peterson, steht das Lokal für Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit und die Stärkung von Frauen in der Kochbranche. Das Team besteht überwiegend aus Frauen – eine bewusste Gegenposition zur männlich dominierten Restaurantwelt, ohne dabei die Preise aus dem Rahmen laufen zu lassen.

Das Konzept von HAPPA basiert auf drei Säulen: ein wöchentlich wechselndes Mittagsmenü, besondere Abendveranstaltungen und private Buchungen. Sämtliche Gerichte sind rein pflanzlich und setzen auf ganzheitliche Gemüseverarbeitung – von der Wurzel bis zur Blattspitze. Hoffmann bezieht ihre Zutaten von Querfeld, einer Initiative, die "unperfektes" oder krummes Gemüse rettet, das sonst im Müll landen würde.

Auch im Bereich fairer Handel setzt das Restaurant Akzente: Der Kaffee stammt von Angelique's Finest, einer von Frauen geführten Kooperative in Ruanda. Diese Wahl unterstreicht HAPPAs Engagement gegen postkoloniale Strukturen und für Geschlechtergerechtigkeit. Hoffmann, die seit zwölf Jahren auf tierische Produkte verzichtet, legt Wert auf erschwingliche Preise – einige Gerichte kosten weniger als zehn Euro.

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Doch HAPPA geht es um mehr als nur um Essen: Das Restaurant schafft aktiv fair bezahlte Arbeitsplätze für Frauen und stellt sich damit gegen Branchenklischees. Hoffmanns ethischer Anspruch zeigt sich auch in ihren Büchern – zwei ihrer vier Kochbücher widmen sich veganer Ernährung und sozial-ökologischen Zielen. Das Lokal beweist, dass pflanzenbasierte Küche hochwertig und gleichzeitig preiswert sein kann – ganz ohne elitäre Preisschilder.

HAPPAs Modell vereint Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit und Gleichberechtigung unter einem Dach. Durch die Rettung von "Minderwertigem" Gemüse, die Unterstützung von Frauenkooperativen und niedrige Preise bietet das Restaurant eine praktikable Alternative zur klassischen Gastronomie. Sein Erfolg könnte die Branche zu mehr Ethik und Inklusion anregen.

Quelle