25 June 2026, 18:07

Güterverkehr am Abgrund: Warum Deutschlands Schienennetz kurz vor dem Kollaps steht

Verband der Güterbahnen fordert strenge Kontrolle über DB InfraGO

Güterverkehr am Abgrund: Warum Deutschlands Schienennetz kurz vor dem Kollaps steht

Bundesschienengüterverkehrsverband warnt vor anhaltender Krise im deutschen Schienennetz

Die Güterverkehrsbranche leidet unter anhaltenden Störungen, die Lieferketten und die Wettbewerbsfähigkeit gefährden. Der Verband drängt nun auf dringende Reformen, um das System zu stabilisieren.

Die jüngsten bundesweiten Ausfälle des GSM-R-Funknetzes für die Bahn haben die Lage weiter verschärft. Während eines der Störungen fehlten laut Branchenangaben funktionierende Notfallprotokolle. Zusammen mit dem mehrtägigen Chaos rund um Christi Himmelfahrt wurden so tiefgreifende strukturelle Mängel in den Fahrplanzentralen und Leitstellen offenbart.

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Neele Wesseln, Geschäftsführerin des Verbands, kritisierte die wachsenden Betriebsprobleme bei der DB InfraGO, die den Güterverkehr zunehmend belasten. Der Verband forderte die Bundesregierung auf, die Aufsicht über den Infrastrukturbetrieb zu verschärfen.

Als Reaktion darauf appelliert der Verband an den Verkehrsausschuss des Bundestags, die aktuellen Störungen zu beheben. Zudem wird die Schaffung eines unabhängigen Bundesamts für Schieneninfrastruktur (BASchi) gefordert, das die Eisenbahninfrastruktur effizienter verwalten und überwachen soll.

Die Güterbahnunternehmen arbeiten weiterhin unter ständigem Druck. Die vorgeschlagenen Reformen zielen darauf ab, die Stabilität wiederherzustellen und die Position der Schiene im Vergleich zum Straßenverkehr zu stärken. Der Verband betont, dass entschlossenes Handeln notwendig ist, um weitere Schäden für das Netz zu verhindern.

Quelle