11 May 2026, 10:13

Grüne in Rheinland-Pfalz wählen neue Doppelspitze nach Wahlniederlage

Zwei Frauen stehend an einem Rednerpult mit Mikrofon, Bildschirm und Blumen, sprechen auf einer Grünen-Veranstaltung über Umweltschutz.

Grüne in Rheinland-Pfalz wählen neue Doppelspitze nach Wahlniederlage

Die Grünen in Rheinland-Pfalz haben nach einer schwierigen Landtagswahl eine neue Doppelspitze gewählt. Carolin Cloos aus Worms und Christin Sauer aus Mainz wurden zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt und erhielten dabei jeweils starke Unterstützung von den Parteimitgliedern. Die Partei will nun das Vertrauen zurückgewinnen und langfristige Ziele für die Region setzen.

Bei der Landtagswahl im März erreichten die Grünen in Rheinland-Pfalz 7,9 Prozent der Stimmen. Damit endete ihre 15-jährige Regierungsbeteiligung im Land. Trotz des Rückschlags behalten sie zehn Sitze im neuen Landtag.

Katrin Eder wird die grüne Landtagsfraktion in Mainz als neue Fraktionsvorsitzende anführen. Sie hatte zuvor das „Schwarmkraftwerk“ als grüne Erfolgsgeschichte hervorgehoben, obwohl das Projekt ursprünglich vom Mainzer FDP-Politiker Volker Hans ins Leben gerufen worden war. Paul Bunjes und Natalie Cramme-Hill werden als Abgeordnete im Landtag vertreten sein.

Die Partei setzt auf ein paritätisches Führungsmodell mit einer Frau und einem Mann an der Spitze. Carolin Cloos wurde mit 72,28 Prozent der Stimmen gewählt, während Christin Sauer, die seit 2019 Stadträtin in Mainz ist, 63,37 Prozent erreichte. Sauer leitete zuvor von Ende 2021 bis Anfang 2025 den Mainzer Grünen-Kreisverband.

Für die Zukunft planen die Grünen, bis 2029 das Vertrauen auf kommunaler Ebene und im Bund zurückzugewinnen. Ihr langfristiges Ziel ist es, Rheinland-Pfalz bis 2031 ökologisch, sozial und gerecht zu regieren.

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Die Grünen verfügen nun über eine klare Führungsstruktur und eine definierte Strategie für die kommenden Jahre. Mit zehn Sitzen im Landtag und den neuen Doppelspitzen konzentriert sich die Partei darauf, ihren Einfluss wieder auszubauen. Die nächsten Schritte werden zeigen, ob sie ihre Regierungsambitionen für 2031 verwirklichen können.

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