Großrazzia in Berlin: Polizei und Zoll schlagen gegen organisierte Kriminalität zu
Edelgard HolzapfelGroßrazzia in Berlin: Polizei und Zoll schlagen gegen organisierte Kriminalität zu
Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Berlin
Am Freitagabend fand in Berlin eine großangelegte Gemeinschaftsaktion gegen die organisierte Kriminalität statt. Polizei, Zollbeamte und Aufsichtsbehörden durchsuchten dabei mehrere Geschäfte in der gesamten Stadt. Unterdessen wird ein separater Diebstahl aus dem Auto eines Zollbeamten nun als besonders schwerer Einbruchsdiebstahl untersucht.
Bei der Aktion wurden vor allem Spätverkaufsstellen, Shisha-Bars, Kneipen und Spielhallen ins Visier genommen. Bei den Razzien beschlagnahmten die Beamten unversteuerten Tabak, Spielautomaten und Drogen. Auch Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) nahm an einer der Maßnahmen teil.
Noch vor Beginn der Operation war aus einem zivilen Fahrzeug eines Zollbeamten in der Neuköllner Donaustraße ein Rucksack gestohlen worden. Obwohl das Auto abgeschlossen war, gelang es den Dieben, die Tasche zu entwenden. Darin befanden sich sowohl private Gegenstände als auch dienstliche Utensilien.
Die Behörden stufen den Diebstahl nun als besonders schweren Einbruchsdiebstahl ein. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch, während die großangelegte Offensive gegen die organisierte Kriminalität weitergeht.
Bei den Razzien wurden illegale Waren wie Drogen und unversteuerte Produkte sichergestellt. Der gestohlene Rucksack und sein Inhalt werden weiterhin im Rahmen der laufenden Einbruchsermittlungen gesucht. Beide Fälle verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen die Sicherheitsbehörden im Kampf gegen die organisierte Kriminalität in der Stadt stehen.






