Freiburg genehmigt 19 Kilometer neue Hochspannungsleitung für stabile Stromversorgung
Edelgard HolzapfelFreiburg genehmigt 19 Kilometer neue Hochspannungsleitung für stabile Stromversorgung
Der Regionsrat Freiburg hat einen 19 Kilometer langen Abschnitt einer neuen 380-Kilovolt-Hochspannungsleitung genehmigt. Diese Teilstrecke ist Bestandteil des Projekts „Netzverstärkung Oberrheintal“, das von Daxlanden bis Eichstetten verläuft. Die Entscheidung stellt einen wichtigen Schritt zur Sicherung einer stabilen Stromversorgung für die Region dar.
Die genehmigte Trasse führt durch Meißenheim, Schwanau, Kappel-Grafenhausen, Rust und Ringsheim. Sie wird weitgehend dem bestehenden Leitungs korridor folgen und sich damit weitgehend parallel zur vorhandenen Infrastruktur erstrecken, um die Umweltbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Für den Bau werden 56 neue Strommasten errichtet. Gleichzeitig wird die alte 220-Kilovolt-Leitung mit ihren 61 Masten zurückgebaut. Zudem sind ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, um die Auswirkungen des Projekts auf die lokale Natur und Landschaft zu kompensieren.
Ursprünglich sollte die Genehmigung die gesamte Strecke bis zum Umspannwerk Eichstetten umfassen. Aufgrund noch ungelöster Fragen im südlichen Abschnitt wurde das Verfahren jedoch aufgeteilt, wodurch sich die vollständige Freigabe verzögert.
Die neue Hochspannungsleitung soll die wachsende Abhängigkeit der Region von erneuerbaren Energien unterstützen und so langfristig eine zuverlässige Stromversorgung gewährleisten. Das Projekt schreitet nun mit dem genehmigten Abschnitt voran, während über die verbleibende Strecke noch entschieden werden muss.






