24 June 2026, 16:07

Fehmarnbelt-Tunnel: Zwei Jahre Verzögerung und explodierende Baukosten

Schneider erwartet im Herbst Klarheit über den weiteren Verlauf der Fehmarnbelttunnel-Bauarbeiten

Fehmarnbelt-Tunnel: Zwei Jahre Verzögerung und explodierende Baukosten

Fehmarnbelt-Querschnitt: Verzögerungen und steigende Kosten belasten Mega-Projekt

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Die Fehmarnbelt-Verbindung, eine zentrale Verkehrsachse zwischen Dänemark und Deutschland, steht vor weiteren Verzögerungen und explodierenden Kosten. Das ursprünglich für 2029 geplante Projekt wird nun mindestens zwei zusätzliche Jahre für die Fertigstellung benötigen. Beide Länder melden Rückschläge beim Baufortschritt.

Der ursprüngliche Termin für die Inbetriebnahme des Fehmarnbelttunnels im Jahr 2029 kann nicht gehalten werden. Nach aktuellen Angaben soll zunächst der Straßenabschnitt eröffnet werden, während die Schienenanbindung später folgt – sobald die deutsche Infrastruktur bereitsteht. Auch die Hinterlandanbindung auf deutscher Seite wird voraussichtlich nicht vor 2029 fertiggestellt sein.

Die Kosten für den geplanten Sundtunnel auf deutscher Seite sind mittlerweile deutlich über die ursprüngliche Schätzung der Deutschen Bahn von 714 Millionen Euro gestiegen. Zudem müssen noch 88 Tunnelsegmente eingebaut werden, bevor der 18 Kilometer lange Straßen- und Eisenbahntunnel vollendet werden kann. Ein überarbeiteter Zeitplan und konkrete Pläne sollen im Herbst vorgestellt werden.

Sobald die Verbindung in Betrieb geht, verkürzt sich die Reisezeit zwischen Kopenhagen und Hamburg um zwei Stunden. Das Projekt bleibt nicht nur für Dänemark und Deutschland, sondern für das gesamte europäische Verkehrsnetz von zentraler Bedeutung.

Der Fehmarnbelt-Querschnitt verzögert sich nun um mindestens zwei Jahre über das ursprüngliche Zieljahr 2029 hinaus. Steigende Ausgaben und anhaltende Bauherausforderungen auf beiden Seiten bremsen die Fortschritte aus. Ein detaillierter, aktualisierter Plan mit neuen Fristen wird noch in diesem Jahr erwartet.

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