Europas Drohnenabwehr wird stärker: INTEC und Skyeton bündeln ihre Expertise für die Bundeswehr
Anett ZobelEuropas Drohnenabwehr wird stärker: INTEC und Skyeton bündeln ihre Expertise für die Bundeswehr
Zwei Rüstungsunternehmen bündeln ihre Kräfte, um Europas Fähigkeiten im Bereich unbemannter Systeme zu stärken. INTEC und Skyeton haben eine Vereinbarung unterzeichnet, um fortschrittliche Lösungen für europäische Streitkräfte zu entwickeln und zu liefern. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Luftraumverteidigung zu verbessern und positioniert die Ukraine als Innovationszentrum in diesem Sektor.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht zunächst das unbemannte Luftfahrtsystem Raybird, das für Langzeitaufklärung konzipiert ist. Mit über 350.000 Einsatzstunden hat es seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Das erste Projekt richtet sich an die Bedürfnisse der Bundeswehr.
INTEC bringt Expertise in den Bereichen Ingenieurswesen, Systemintegration und lebenszyklusübergreifende Unterstützung ein, während Skyeton operative Erfahrungen aus der Ukraine einbringt. Gemeinsam werden sie militärische Nutzer mit erprobten Technologien ausstatten, wie Christoph Otten, CEO von INTEC, betont.
Andreas Pilz, Key Account Director für die DACH-Region bei Skyeton Germany, sieht in der Kooperation die Chance, die Reichweite ukrainischer Verteidigungstechnologien zu erweitern. Ziel ist es, einsatzbereite Systeme für Deutschland und seine Verbündeten bereitzustellen, um aktuelle und künftige Bedrohungen zu bewältigen.
Die Partnerschaft wird nicht nur die Fähigkeiten der Ukraine zur Abwehr von Drohnen- und Raketenangriffen stärken, sondern auch die europäische Rüstungsindustrie durch die Integration bewährter Technologien festigen. Die ersten Systeme sollen die Anforderungen der Bundeswehr und verbündeter Streitkräfte erfüllen.






