23 March 2026, 02:09

Erdrutschsieg für Jens Zangenfeind bei der Landratswahl in Miesbach

Ein gerahmtes Bild der Wahlkreise Bayerns, das deutsche und österreichische Provinzen zeigt.

Erdrutschsieg für Jens Zangenfeind bei der Landratswahl in Miesbach

Jens Zangenfeind von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) hat die Landratswahl im Landkreis Miesbach mit einem Erdrutschsieg für sich entschieden. Bei der Stichwahl am 22. März sicherte er sich 78 Prozent der Stimmen und besiegte damit seinen CSU-Herausforderer Franz Schnitzenbaumer. Der Sieg markiert einen deutlichen Wechsel in der lokalen Führung nach sechs Jahren unter Olaf von Löwis von der CSU.

Die Wahl begann mit sieben Kandidaten, die um die Nachfolge von Löwis' wetteiferten, der nicht mehr antrat. In der ersten Runde führte Zangenfeind mit 45,3 Prozent der Stimmen, gefolgt von Schnitzenbaumer mit 25,6 Prozent. Thomas Tomaschek von den Grünen belegte mit 12,2 Prozent den dritten Platz.

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Zangenfeind, ehemaliger Bürgermeister von Hausham, trat in der finalen Stichwahl gegen Schnitzenbaumer an, der zuvor Bürgermeister von Schliersee war. Das klare Ergebnis bescherte Zangenfeind einen deutlichen Vorsprung und beendete damit die CSU-Herrschaft im Landkreis.

Der scheidende Landrat, Olaf von Löwis, hatte 2020 Wolfgang Rzehak von den Grünen abgelöst. Weitere Aufzeichnungen über frühere Amtsinhaber lagen nicht vor.

Mit Zangenfeinds Sieg übernimmt die FWG erstmals in der jüngeren Geschichte die Führung im Landkreis Miesbach. Er wird als neuer Landrat das Amt von von Löwis übernehmen, der nur eine Amtszeit regierte. Die Wahlergebnisse spiegeln einen bedeutenden Wandel in der lokalen politischen Führung wider.

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