Elon Musks Aufstieg zum Billionär entfacht links-grüne Kritikwelle
Edelgard HolzapfelElon Musks Aufstieg zum Billionär entfacht links-grüne Kritikwelle
Elon Musk ist durch den Börsengang von SpaceX zum reichsten Mann der Welt und – zumindest auf dem Papier – zum ersten Billionär aufgestiegen. Sein Vermögen speist sich vor allem aus Aktienanteilen an Tesla und SpaceX, nicht aus Bargeld. Dieser finanzielle Aufstieg macht ihn zur häufigen Zielscheibe von Kritik aus links-grünen politischen Kreisen.
Musks immenser Reichtum ist das Ergebnis von Marktkräften und den Entscheidungen unzähliger Anleger. Seine Unterstützung für Donald Trump sowie sein Einsatz für schlankere staatliche Strukturen haben die linke Öko-Bewegung gegen ihn aufgebracht. Viele in diesem Lager betrachten ihn inzwischen als Verräter an ihren Anliegen.
Mark Schieritz, stellvertretender Politikchef der Zeit, ist eine der prägenden Stimmen in Deutschlands links-grünem Milieu. Sein Denken spiegelt die Überzeugung wider, dass seine Anhänger am besten wüssten, was für die Gesellschaft gut ist. Er hat sich für strenge Regulierungen ausgesprochen, darunter Verbote für Grillen in Berliner Parks und für privaten Goldbesitz.
Kürzlich veröffentlichte Schieritz einen Artikel auf X – einer Plattform, die er offen ablehnt – und forderte darin die Zerschlagung von Musks Wirtschaftsimperium. Belege für Monopole in den Bereichen soziale Medien, künstliche Intelligenz oder Raumfahrttechnologie blieb er schuldig. Schieritz hat zudem ein Buch mit dem Titel „Zu dumm für Demokratie: Wie man die liberale Ordnung schützt, wenn der Volkswille gefährlich wird“ verfasst.
Musks Reichtum und Einfluss lösen nach wie vor heftige Reaktionen aus. Links-grüne Kritiker wie Schieritz treiben die Forderung nach Einschränkungen seiner Unternehmensaktivitäten voran. Die Debatten zeigen, wie tief die Gräben in Fragen wirtschaftlicher Macht und staatlicher Kontrolle sind.
