Elb-Tunnel: Durchbruch für Deutschlands Stromautobahn SuedLink früher als geplant
Pavel FaustElb-Tunnel: Durchbruch für Deutschlands Stromautobahn SuedLink früher als geplant
Elb-Quertunnel: Durchbruch früher als geplant – Meilenstein für Deutschlands Energiewende
Das Tunnelprojekt zur Unterquerung der Elbe hat mit einem vorzeitigen Durchbruch einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Bauunternehmen Porr bezeichnet das Vorhaben als zentrales Infrastrukturprojekt, das eine Schlüsselrolle für die Energiewende in Deutschland spielt. Der Tunnel wird hochspannungsfähige Gleichstromkabel als Teil des Stromkorridors SuedLink unter der Elbe hindurchführen.
Die rund 5,2 Kilometer lange Röhre verbindet Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen. Die Auffahrung erfolgte mehrere Dutzend Meter unter dem Flussbett mithilfe maschinellen Tunnelvortriebs. Herausfordernde geologische Bedingungen, darunter wasserführende Bodenschichten, erschwerten die Arbeiten.
Trotz dieser Hindernisse erzielte das Team beeindruckende Fortschritte: Auf den letzten 400 Metern erreichte die tägliche Vortriebsleistung Spitzenwerte von 32,6 Metern, in der besten Woche wurden 158,7 Meter geschafft. Der Durchbruch gelang früher als ursprünglich geplant.
Nun beginnen die Bauteams mit dem Innenausbau und der technischen Ausstattung des Tunnels. Die fertige Röhre ermöglicht die Verlegung der dringend benötigten Stromkabel und bildet ein zentrales Teilstück des SuedLink-Korridors – ein entscheidender Baustein für den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland. Der vorzeitige Durchbruch markiert einen bedeutenden Schritt nach vorn für das Gesamtprojekt.
