DUH fordert bundesweites Tempolimit für Milliarden Liter Spritersparnis
Pavel FaustDUH fordert bundesweites Tempolimit für Milliarden Liter Spritersparnis
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzt sich für ein bundesweites Tempolimit ein, um den Spritverbrauch zu senken. Nach Angaben der Organisation könnten strengere Geschwindigkeitsbegrenzungen jährlich Milliarden Liter Benzin und Diesel einsparen. Die Verkehrsexpertin Dorothee Saar bezeichnet den Vorschlag als sowohl praktikabel als auch dringend notwendig.
Laut DUH ließe sich der Kraftstoffverbrauch durch ein Tempolimit um bis zu 4,7 Milliarden Liter pro Jahr reduzieren. Saar schlägt vor, auf Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und auf Landstraßen von 80 km/h einzuführen. Die Maßnahme sei ihrer Meinung nach schnell umsetzbar, kostengünstig und frei von langwierigen politischen Auseinandersetzungen.
Die Organisation befürwortet zudem autofreie Sonntage. Zwar räumt Saar ein, dass dies nur geringe Spritersparnisse bringen würde, doch sieht sie darin eine seltene Gelegenheit, öffentlichen Raum für Begegnungen zu schaffen. Im Mittelpunkt steht jedoch das Tempolimit als die wirkungsvollere Lösung.
Das Ziel der DUH-Initiative ist es, den Kraftstoffverbrauch ohne große Infrastrukturänderungen zu verringern. Die vorgeschlagenen Geschwindigkeitsbegrenzungen würden auf Autobahnen und Landstraßen gelten und sofortige Einsparungen ermöglichen. Die Organisation argumentiert, dass ein solcher Schritt sowohl einfach als auch effektiv wäre.






