22 May 2026, 22:14

Die Linke warnt vor sozialer Bruchlinie durch akute Wohnungsnot in Deutschland

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsbau

Die Linke warnt vor sozialer Bruchlinie durch akute Wohnungsnot in Deutschland

Die Linke hat die Wohnungsnot in Deutschland als eine sich verschärfende Krise scharf kritisiert. 2021 blieb die Zahl der fertiggestellten Wohnungen weit hinter dem Bedarf zurück – die Partei spricht von einer „beschämenden“ Situation. Die wohnungspolitische Sprecherin Caren Lay fordert nun sofortige Maßnahmen, um den Mangel von mindestens 1,4 Millionen Wohnungen bundesweit zu bekämpfen.

Lay übt scharfe Kritik an der unzureichenden Reaktion der Bundesregierung. Die aktuellen Vorschläge von Bundesbauministerin Verena Hubertz gingen der Linken zufolge nicht weit genug. Stattdessen plädiert Lay für ein groß angelegtes Investitionsprogramm mit Fokus auf sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau.

Zu ihren Forderungen gehören der direkte Bau bezahlbarer Wohnungen durch den Bund sowie die sofortige Freigabe zugesagter Fördermittel für gemeinnützige Wohnprojekte. Zudem betont Lay die Notwendigkeit von mehr Sozialwohnungen, kommunalen Neubauten und Genossenschaftswohnungen. Ohne rasches Handeln drohe die Wohnungsnot zu einer „sozialen Bruchlinie“ zu werden, warnt sie.

Die Frustration der Partei speist sich aus Jahren verfehlter Ziele. Angesichts stockender Bauaktivitäten besteht Lay darauf, dass nur entschlossenes staatliches Eingreifen eine weitere Zuspitzung der Krise verhindern kann.

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Die Vorschläge der Linken zielen auf einen schnellen Ausbau des sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbaus ab. Sollten die Maßnahmen umgesetzt werden, könnten sie die Lücke von 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen schließen. Die Bundesregierung hat auf die Forderungen nach sofortiger Bereitstellung von Mitteln und Baumaßnahmen bisher noch nicht reagiert.

Quelle